Turm von Pisa besuchen: Tipps, Tickets und praktische Infos

Schiefer Turm von Pisa

Turm von Pisa besuchen: Tipps, Tickets und praktische Infos

Veröffentlicht am 22 Januar 2026 Citie to Travel Comments Off

Der Schiefe Turm von Pisa ist zweifellos die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt und steht bei vielen Reisenden während einer Reise durch die Toskana auf dem Programm. Der schiefe Glockenturm auf der Piazza dei Miracoli zieht jährlich Millionen von Besuchern an, wirft aber auch praktische Fragen auf. Was gibt es genau zu sehen, kann man den Turm besteigen, wie voll ist es und ist es notwendig, Tickets im Voraus zu reservieren?

Auf dieser Seite erfährst du, was dich bei einem Besuch des Schiefen Turms von Pisa erwartet. Ich gehe auf den Hintergrund und die Besonderheiten des Turms ein, gebe praktische Informationen zu Erreichbarkeit und Tickets und teile meine eigenen Erfahrungen und Tipps, um deinen Besuch gut vorzubereiten. So kannst du selbst entscheiden, ob und wie der Schiefe Turm von Pisa in deine Reise passt.

Geschichte des Schiefen Turms von Pisa

Turm von Pisa besuchen

Der Schiefe Turm von Pisa wurde als Glockenturm der Kathedrale von Pisa erbaut und ist Teil der Piazza dei Miracoli. Der Bau begann im Jahr 1173, in einer Zeit, in der Pisa eine reiche und mächtige Stadt war und dies mit großen Bauwerken zeigen wollte.

Schon früh während der Bauarbeiten traten Probleme auf. Nachdem einige Stockwerke errichtet worden waren, begann sich der Turm zu neigen. Der Untergrund erwies sich als zu weich und konnte das Gewicht des Turms nicht ausreichend tragen. Deshalb wurde der Bau mehrfach unterbrochen.

Diese langen Pausen hatten unerwartet einen positiven Effekt. Da über längere Zeiträume nicht weitergebaut wurde, konnte sich der Boden langsam an das Gewicht des Turms anpassen. Dadurch blieb der Turm letztlich stehen und stürzte nicht ein.

In den folgenden Jahrhunderten wurde der Turm weitergebaut. Die Baumeister versuchten, die Neigung auszugleichen, indem sie die oberen Stockwerke leicht schräg in die entgegengesetzte Richtung errichteten. Das ist auch der Grund, warum der Turm heute nicht nur schief ist, sondern auch eine leichte Krümmung aufweist.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts war die Neigung so stark geworden, dass der Turm vorübergehend geschlossen werden musste. Zwischen 1990 und 2001 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt, um den Turm zu stabilisieren. Seitdem ist er wieder sicher für Besucher zugänglich.

Gerade diese lange Baugeschichte, die Schieflage und die erfolgreiche Restaurierung machen den Schiefen Turm von Pisa so besonders.

Warum ist der Schiefe Turm von Pisa so besonders?

Turm von Pisa besuchen

Der Schiefe Turm von Pisa ist nicht deshalb besonders, weil er besonders groß oder alt ist, sondern weil er seit Jahrhunderten schief steht. Das macht den Turm einzigartig: Nirgendwo auf der Welt gibt es einen Glockenturm, der so stark geneigt ist und dennoch weiterhin genutzt und besichtigt werden kann.

Die Schieflage entstand bereits während des Baus, da der Untergrund zu weich war. Anstatt den Turm abzureißen, beschlossen die Baumeister weiterzubauen. Im Nachhinein erwies sich das als Glück im Unglück. Gerade dieser Fehler sorgte dafür, dass der Turm weltberühmt wurde.

Was den Schiefen Turm von Pisa zusätzlich besonders macht, ist die Tatsache, dass er trotz seiner Neigung stets stehen geblieben ist. Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschiedene Versuche, den Turm zu stabilisieren, mit dem Höhepunkt der umfassenden Restaurierung in den 1990er-Jahren. Dank dieser Maßnahmen ist der Turm heute stabil und sicher für Besucher.

Auch die Lage spielt eine wichtige Rolle. Der Turm steht auf der Piazza dei Miracoli, zusammen mit der Kathedrale, dem Baptisterium und dem Friedhof. Als Gesamtensemble bildet dieser Platz einen der bedeutendsten religiösen und historischen Orte Italiens.

Kurz gesagt: Der Schiefe Turm von Pisa ist nicht nur ein bekanntes Symbol, sondern auch ein besonderes Beispiel für Geschichte, Baukunst und Durchhaltevermögen.

Was gibt es am Schiefen Turm von Pisa zu sehen?

Piazza dei Miracoli-pisa

Der Schiefe Turm von Pisa steht nicht für sich allein, sondern ist Teil der Piazza dei Miracoli. Dieser große Platz bildet das historische und religiöse Herz von Pisa und ist vollständig autofrei. Neben dem schiefen Turm findest du hier noch mehrere andere bedeutende Bauwerke, die gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Direkt neben dem Turm steht der Dom von Pisa. Diese beeindruckende Kirche ist reich verziert und bildet den Mittelpunkt des Platzes. Der Dom kann kostenlos besichtigt werden, allerdings benötigst du ein Zeitfenster, das häufig mit einem Ticket für den Turm oder eines der anderen Gebäude kombiniert wird.

In der Nähe des Doms befindet sich das Baptisterium von Pisa, das größte Taufgebäude Italiens. Durch seine runde Form und die besondere Akustik zählt es zu den auffälligsten Bauwerken auf dem Platz.

Am Rand der Piazza dei Miracoli liegt außerdem der Camposanto Monumentale, ein monumentaler Friedhof mit überdachten Gängen, Fresken und römischen Sarkophagen. Dieser Bereich wird oft ausgelassen, ist aber gerade deshalb ein ruhiger Gegenpol zum Trubel rund um den Turm.

Gemeinsam sorgen diese Gebäude dafür, dass ein Besuch des Schiefen Turms von Pisa mehr ist als nur ein kurzer Fotostopp. Auch wenn du den Turm nicht besteigst, lohnt es sich, über den Platz zu spazieren und die anderen Bauwerke zu besichtigen.

Den Turm besteigen: Was kannst du erwarten?

Schiefen Turm von Pisa besteigen

Der Schiefe Turm von Pisa kann bestiegen werden, allerdings verläuft das anders als bei vielen anderen Türmen. Du steigst über eine schmale Wendeltreppe mit 294 Stufen nach oben. Da der Turm schief steht, fühlt sich das Gehen stellenweise etwas ungewohnt an. Vor allem auf einer Seite merkt man, dass man leicht aus dem Gleichgewicht gerät.

Während des Aufstiegs kommst du an kleinen Öffnungen vorbei, durch die du kurz nach draußen schauen kannst. Viele Besucher nutzen diese Momente, um eine kurze Pause einzulegen und die Aussicht zu genießen.

Oben angekommen stehst du in der Nähe der Glocken und blickst über Pisa und die Piazza dei Miracoli. Der Aufenthalt dort ist zeitlich begrenzt: Besucher erhalten ein festes Zeitfenster und werden nach kurzer Zeit gebeten, wieder hinunterzugehen. So wird die Anzahl der Personen im Turm begrenzt und die Sicherheit gewährleistet.

Nicht jeder kann oder möchte den Turm besteigen. Für kleine Kinder ist der Zugang eingeschränkt, und auch für Menschen mit Gehproblemen oder Höhenangst ist der Aufstieg weniger geeignet. In diesem Fall ist es gut zu wissen, dass es auch ohne Besteigung auf dem Platz und in den umliegenden Gebäuden genügend zu sehen gibt.

Wie viel Zeit brauchst du für einen Besuch?

Aussicht vom Schiefen Turm von Pisa

Für einen Besuch des Schiefen Turms von Pisa musst du in der Regel keinen ganzen Tag einplanen. Die meisten Besucher verbringen etwa ein bis zwei Stunden hier, je nachdem, was du sehen und unternehmen möchtest.

Wenn du nur den Platz besuchst und Fotos am Turm machst, bist du oft schon innerhalb einer halben Stunde fertig. Möchtest du auch den Dom, das Baptisterium oder den Camposanto besichtigen, verlängert sich die Besuchszeit schnell. Diese Gebäude liegen nah beieinander und lassen sich gut kombinieren, ohne viel zusätzliche Zeit zu benötigen.

Wer den Turm besteigen möchte, sollte ein festes Zeitfenster einplanen. Der Aufstieg selbst dauert nicht lange, allerdings benötigst du zusätzliche Zeit, bis du eingelassen wirst. In diesem Fall ist es sinnvoll, etwas mehr Zeit einzuplanen.

Pisa wird häufig als Tagesausflug besucht, zum Beispiel von Florenz aus. In diesem Fall ist es angenehm, im Voraus festzulegen, wie viel Zeit du hier verbringen möchtest, damit der Besuch des Schiefen Turms von Pisa gut in den restlichen Tagesablauf passt.

Wann ist die beste Zeit, den Schiefen Turm von Pisa zu besuchen?

Piazza dei Miracoli besuchen

Der Schiefe Turm von Pisa ist das ganze Jahr über beliebt, doch die Tageszeit und die Jahreszeit machen einen großen Unterschied dafür, wie voll es ist und wie viel Platz du zum Umsehen hast.

Am Morgen ist es meist ruhiger als später am Tag. Vor allem früh am Morgen hast du mehr Platz auf dem Platz und es ist einfacher, Fotos ohne große Menschengruppen im Hintergrund zu machen. Auch für die Besteigung des Turms sind die ersten Zeitfenster oft angenehmer.

Am Nachmittag und frühen Abend ist es häufig voller, besonders in der Hochsaison. Viele Tagesbesucher kommen dann an, zum Beispiel aus Florenz oder anderen Städten der Toskana. An warmen Tagen kann es auf dem offenen Platz zudem ziemlich heiß werden.

Was die Jahreszeit betrifft, gelten Frühling und Herbst für viele Besucher als die angenehmste Zeit. Im Sommer ist es voller und heißer, während es im Winter ruhiger ist, aber mit kürzeren Tagen und einer höheren Regenwahrscheinlichkeit. Auch im Winter bleibt der Turm eine beliebte Sehenswürdigkeit, wobei die Atmosphäre dann deutlich anders ist.

Kurz gesagt: Wer den Trubel vermeiden möchte, besucht den Schiefen Turm von Pisa am besten früh am Tag und plant den Besuch, wenn möglich, außerhalb der Hochsaison.

Öffnungszeiten des Schiefen Turms von Pisa

Der Schiefe Turm von Pisa ist den größten Teil des Jahres für Besucher geöffnet, allerdings unterscheiden sich die Öffnungszeiten je nach Saison. In den stark frequentierten Monaten wie Frühling und Sommer ist der Turm länger geöffnet als in der Winterperiode.

Da der Turm mit festen Zeitfenstern arbeitet, ist es nicht möglich, ihn jederzeit spontan zu betreten. Du besuchst den Turm zu der Uhrzeit, die auf deinem Ticket angegeben ist. Dies gilt nur für die Besteigung; der Platz selbst ist frei zugänglich und kann jederzeit besucht werden.

Die genauen Öffnungszeiten können sich ändern durch:

  • die Jahreszeit
  • Feiertage
  • besondere Veranstaltungen

Deshalb ist es ratsam, die aktuellen Öffnungszeiten immer zu überprüfen, wenn du deine Tickets buchst oder deinen Besuch planst. So vermeidest du Überraschungen und stellst sicher, dass dein Besuch gut in den restlichen Tagesablauf passt.

Wo liegt der Schiefe Turm von Pisa?

Der Schiefe Turm von Pisa liegt in der Stadt Pisa, in der Region Toskana in Italien. Der Turm befindet sich auf der Piazza dei Miracoli, einem großen und gut erkennbaren Platz etwas außerhalb des historischen Stadtzentrums.

Der Platz liegt in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt von Pisa und ist gut ausgeschildert. Sobald man sich in der Nähe befindet, ist der Turm schon von Weitem zu sehen, sodass man ihn eigentlich nicht verfehlen kann. Auch andere bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Dom und das Baptisterium liegen direkt neben dem Turm auf demselben Platz.

Dank dieser Lage lässt sich der Besuch des Schiefen Turms von Pisa gut mit einem kurzen Spaziergang durch die Stadt verbinden.

Wie kommt man zum Schiefen Turm von Pisa?

Der Schiefe Turm von Pisa ist gut erreichbar, sowohl aus Pisa selbst als auch aus anderen Städten der Toskana. Viele Besucher reisen mit dem Zug an, doch auch mit dem Auto oder im Rahmen eines Tagesausflugs ist der Turm leicht zu erreichen.

Mit dem Zug

Pisa verfügt über einen zentralen Bahnhof, Pisa Centrale, an dem regelmäßig Züge aus Städten wie Florenz ankommen. Vom Bahnhof aus sind es etwa 20 bis 25 Minuten zu Fuß bis zur Piazza dei Miracoli. Alternativ kannst du auch einen Bus nehmen oder ein kurzes Taxi nutzen.

Mit dem Auto

Wenn du mit dem Auto anreist, gibt es Parkmöglichkeiten in der Nähe des Platzes. Dabei solltest du beachten, dass das Zentrum von Pisa teilweise aus verkehrsbeschränkten Zonen besteht. Es ist daher sinnvoll, sich im Voraus über geeignete Parkplätze zu informieren und den restlichen Weg zu Fuß zurückzulegen.

Zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Pisa

Bist du bereits in Pisa, erreichst du den Schiefen Turm von Pisa bequem zu Fuß vom Stadtzentrum aus. Außerdem verkehren Stadtbusse, die in der Nähe der Piazza dei Miracoli halten, was praktisch ist, wenn du nicht weit laufen möchtest.

Dank der guten Erreichbarkeit eignet sich der Schiefe Turm von Pisa sowohl für einen kurzen Besuch als auch für einen Tagesausflug aus einer anderen Stadt.

Tagesausflug nach Pisa von Florenz aus

Veel Besucher kombinieren einen Besuch des Schiefen Turms von Pisa mit einem Aufenthalt in Florenz. Die Entfernung zwischen beiden Städten ist relativ gering, wodurch Pisa ein beliebter und gut machbarer Tagesausflug ist.

Mit dem Zug erreichst du Pisa von Florenz aus in etwa einer Stunde. Vom Bahnhof aus gehst du anschließend rund zwanzig Minuten bis zur Piazza dei Miracoli, wo sich der Turm befindet. Diese Option eignet sich besonders, wenn du unabhängig reisen und dein eigenes Tempo bestimmen möchtest.

Es gibt auch organisierte Tagesausflüge, bei denen der Transport und manchmal zusätzliche Sehenswürdigkeiten inbegriffen sind. Das kann praktisch sein, wenn du wenig Zeit hast oder lieber alles im Voraus organisiert haben möchtest. Beachte jedoch, dass man bei einer organisierten Tour oft weniger Freiheit hat und an einen festen Zeitplan gebunden ist.

Ob ein Tagesausflug von Florenz aus für dich die beste Wahl ist, hängt von deiner Reiseplanung ab. Für manche Reisende ist Pisa ein kurzer Zwischenstopp von ein paar Stunden, während andere es angenehmer finden, etwas länger in der Stadt zu bleiben und den Besuch ruhiger anzugehen.

Wer lieber alles im Voraus organisiert hat, kann sich für einen organisierten Tagesausflug von Florenz aus entscheiden. Über den untenstehenden Link findest du eine Übersicht der verfügbaren Tagesausflüge, inklusive Reisedauer sowie Informationen darüber, was enthalten ist und was nicht.

Tickets für den Schiefen Turm von Pisa: wo kauft man sie am besten?

Für einen Besuch des Schiefen Turms von Pisa ist es wichtig zu wissen, dass man den Turm nur mit einem Ticket besteigen darf. Die Anzahl der Besucher pro Zeitfenster ist begrenzt, weshalb Tickets oft schnell ausverkauft sind.

Tickets im Voraus kaufen

Wer den Turm besteigen möchte, sollte die Tickets am besten im Voraus reservieren. So stellst du sicher, dass du zum gewünschten Zeitpunkt hineinkannst und musst vor Ort nicht warten oder enttäuscht werden. Das gilt besonders in den Frühlings- und Sommermonaten sowie während der Schulferien.

Tickets vor Ort

Es ist manchmal möglich, Tickets am selben Tag zu kaufen, allerdings gibt es dafür keine Garantie. Gerade an stark frequentierten Tagen sind die verfügbaren Zeitfenster oft schon früh ausgebucht. Wenn du nur kurz in Pisa bist, ist dies ein Risiko, das du einplanen solltest.

Was ist inbegriffen?

Ein Ticket für den Turm berechtigt zur Besteigung zu einem festen Zeitpunkt. Der Besuch des Platzes selbst ist kostenlos. Für andere Gebäude auf der Piazza dei Miracoli, wie den Dom oder das Baptisterium, gelten separate Tickets oder Kombitickets.

Wo kauft man Tickets am besten?

Die zuverlässigste Option ist der Kauf über offizielle Verkaufsstellen oder anerkannte Anbieter. Dort erhältst du klare Informationen zu Zeitfenstern, Bedingungen und möglichen Kombinationen mit anderen Sehenswürdigkeiten. Das vermeidet Unklarheiten und sorgt für einen reibungslosen Besuch.

Wer sicher sein möchte, ein Zeitfenster zu bekommen, sollte die Tickets im Voraus online reservieren.

Ist ein Besuch des Schiefen Turms von Pisa lohnenswert?

Blick vom Schiefen Turm von Pisa auf die Kathedrale

Ob sich ein Besuch des Schiefen Turms von Pisa lohnt, hängt vor allem davon ab, was du erwartest und wie du deine Reise geplant hast.

Ich war schon mehrere Male beim Turm und habe ihn auch mehrfach bestiegen. Meistens habe ich Pisa als Tagesausflug von Florenz aus mit dem Zug besucht, einmal habe ich den Turm im Rahmen einer organisierten Tagestour von Florenz aus gesehen.

Pisa eignet sich gut für einen kurzen Besuch: Man steigt aus dem Zug, läuft in Richtung des Platzes und steht schon bald einem der bekanntesten Bauwerke Italiens gegenüber.

Auch nach mehreren Besuchen bleibt der Turm etwas Besonderes. Anschließend gehe ich immer noch über die Piazza dei Miracoli und schaue mir auch den Dom und die anderen Gebäude rund um den Platz an. Das macht den Besuch zu mehr als nur einem kurzen Fotostopp.

Ich habe Pisa zu unterschiedlichen Tageszeiten besucht. Wenn du in Ruhe schauen und Fotos vom schiefen Turm machen möchtest, empfehle ich, früh am Tag zu kommen. Am Nachmittag wird es oft sehr voll mit großen Gruppen von Tagesausflüglern.

Mein Fazit: Ein Besuch des Schiefen Turms von Pisa lohnt sich, vor allem, wenn man ihn mit einem Tagesausflug von Florenz aus kombiniert.

Meine persönlichen Tipps für einen Besuch des Schiefen Turms von Pisa

Zum Abschluss teile ich einige Tipps auf Grundlage meiner eigenen Besuche des Schiefen Turms von Pisa.

Komm möglichst früh am Tag

Wenn du morgens kommst, ist es auf dem Platz deutlich ruhiger. Du kannst leichter herumlaufen und Fotos machen, ohne dass ständig Menschengruppen im Weg stehen. Später am Tag wird es oft schnell voller, vor allem durch Tagesbesucher und organisierte Touren.

Möchtest du den Turm besteigen, buche dein Ticket im Voraus

Die Besteigung erfolgt mit festen Zeitfenstern, und pro Zeitfenster dürfen maximal dreißig Personen in den Turm. Dadurch sind die Tickets begrenzt verfügbar, und es gilt ein Zeitlimit von etwa einer halben Stunde. Besonders in der Hochsaison können die Wartezeiten deutlich ansteigen. Wenn du Pisa mit einem Tagesausflug kombinierst, ist es angenehm, im Voraus zu wissen, wann du hineingehen kannst.

Besuche auch den Dom von Pisa

Nach dem Turm nehme ich mir immer Zeit, den Dom von Pisa zu besuchen. Der Bau des Duomo Santa Maria Assunta begann im Jahr 1063 und dauerte fast zweihundert Jahre. Das Innere ist beeindruckend, und der Dom ist kostenlos zugänglich.

Besuche auch das Baptisterium

Auch das Battistero San Giovanni ist einen Besuch wert. Mit einem Umfang von 107 Metern ist es das größte Baptisterium der Welt. Der Bau fand zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert statt. Der Innenraum ist eher schlicht, aber vom Balkon aus hast du einen schönen Blick auf den Dom und den Schiefen Turm von Pisa.

Sieh Pisa als kurzen Zwischenstopp

Für mich funktioniert Pisa am besten als Teil eines Tagesausflugs, zum Beispiel von Florenz aus. Reist du mit dem Zug, steigst du in Pisa Centrale aus. Von dort gehst du in Richtung Stadtzentrum und zur Piazza dei Miracoli. Zugtickets kannst du bequem an den Automaten im Bahnhof kaufen.

Häufig gestellte Fragen zum Schiefen Turm von Pisa

Wie viele Stufen hat der Schiefe Turm von Pisa?

Der Schiefe Turm von Pisa hat 294 Stufen. Die Treppe ist schmal und verläuft durch den schiefen Turm, wodurch sich das Gehen manchmal etwas ungewohnt anfühlt.

Kann man den Schiefen Turm von Pisa mit Kindern besteigen?

Ja, allerdings dürfen Kinder unter 8 Jahren den Turm nicht besteigen. Für ältere Kinder gilt, dass sie nur in Begleitung nach oben dürfen.

Darf man eine Tasche oder einen Rucksack mit in den Turm nehmen?

Große Taschen und Rucksäcke sind während der Besteigung nicht erlaubt. Diese müssen vorab an der Garderobe am Eingang des Platzes abgegeben werden.

Wie schief steht der Schiefe Turm von Pisa eigentlich?

Der Turm neigt sich um etwa 4 Grad und steht deutlich schief. Das klingt wenig, ist aber oben deutlich spürbar.

Ist der Schiefe Turm von Pisa sicher zu besteigen?

Ja. Der Turm wurde umfassend restauriert und wird kontinuierlich überwacht. Seit den Stabilisierungsarbeiten ist er sicher für Besucher zugänglich.

Kann man den Schiefen Turm von Pisa ohne Ticket besuchen?

Der Platz und die Gebäude rund um den Turm können ohne Ticket besucht werden. Für die Besteigung des Turms benötigst du jedoch immer ein Ticket.

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Edward

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Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2026

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