Piccadilly Circus in London: Ist es einen Besuch wert?
Veröffentlicht am 1. August 2026
Piccadilly Circus ist einer der bekanntesten Plätze Londons und liegt mitten im lebhaften West End. Der Platz ist vor allem für seine großen digitalen Werbetafeln und den Shaftesbury Memorial Fountain bekannt, dessen Statue oft als Eros-Brunnen bezeichnet wird. Jedes Jahr besuchen Millionen von Menschen diesen ikonischen Ort – doch lohnt sich ein Besuch wirklich?
Piccadilly Circus ist weit mehr als nur eine Touristenattraktion. Es ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem bekannte Straßen wie die Regent Street, die Shaftesbury Avenue und die Coventry Street aufeinandertreffen. Dadurch ist der Platz nicht nur ein beliebter Treffpunkt, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Zentrum von London zu erkunden.
Rund um den Platz findest du zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Theater und Kinos. Auch bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Leicester Square, Chinatown und die Regent Street sind nur wenige Gehminuten entfernt. In diesem Artikel erfährst du, was Piccadilly Circus so besonders macht, was es dort alles zu erleben gibt und ob sich ein Besuch während deiner Städtereise nach London wirklich lohnt.
Was ist das Besondere an Piccadilly Circus?
Piccadilly Circus ist seit mehr als 200 Jahren einer der bekanntesten Orte Londons. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1819 bildet der Platz das pulsierende Herz des West End, wo Shopping, Nachtleben und Unterhaltung zusammenkommen. Dank seiner zentralen Lage und der lebendigen Atmosphäre treffen sich hier täglich Tausende Londoner und Touristen.
Viele Menschen vergleichen Piccadilly Circus mit dem Times Square in New York. Das liegt an den großen digitalen Werbetafeln, die den Platz Tag und Nacht erleuchten. Dennoch hat Piccadilly Circus seinen ganz eigenen Charakter. Die Kombination aus historischen Gebäuden, Theatern und moderner Werbung macht diesen Ort einzigartig in London.
Der Platz wurde vom berühmten Architekten John Nash entworfen. Sein Entwurf schuf eine Verbindung zwischen Carlton House und Regent’s Park und legte den Grundstein für das Piccadilly Circus, wie wir es heute kennen. Auch das besondere Criterion Theatre, das größtenteils unter Straßenniveau liegt, ist ein markanter Teil des Platzes und ein schönes Beispiel viktorianischer Architektur.
In der Mitte des Platzes steht der Shaftesbury Memorial Fountain. Auf dem Brunnen befindet sich eine geflügelte Statue, die von vielen Besuchern als Eros-Brunnen bezeichnet wird. Tatsächlich stellt die Figur jedoch Anteros dar, den Zwillingsbruder von Eros und das Symbol der erwiderten Liebe.
Eine interessante Besonderheit ist die britische Redewendung „It’s like Piccadilly Circus.“ Sie wird verwendet, um einen Ort zu beschreiben, an dem es sehr voll und lebhaft ist. Damit bringt die Redewendung die Atmosphäre des Platzes treffend zum Ausdruck.
Warum heißt es Piccadilly Circus?
Der Name Piccadilly Circus hat nichts mit einem Zirkus zu tun. Sowohl „Piccadilly“ als auch „Circus“ beziehen sich auf die Geschichte dieses bekannten Ortes in London.
Der Name Piccadilly geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Um 1600 verdiente der Schneider Robert Baker ein Vermögen mit dem Verkauf von Piccadills – steifen Spitzenkragen, die damals bei der englischen Oberschicht beliebt waren. Mit dem verdienten Geld kaufte er um 1612 ein Grundstück in diesem Gebiet und ließ dort ein großes Landhaus errichten. Die Londoner nannten das Haus schon bald Piccadilly Hall. Schließlich erhielt auch die Straße diesen Namen, der später auf den Platz übertragen wurde.
Das Wort „Circus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet einen kreisförmigen offenen Platz. Als der Architekt John Nash den Platz im Jahr 1819 entwarf, hatte er tatsächlich eine runde Form und diente als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Durch den Bau der Shaftesbury Avenue im Jahr 1886 veränderte sich die Form des Platzes, doch der historische Name Piccadilly Circus blieb bis heute erhalten.
Ist Piccadilly Circus einen Besuch wert?
Absolut. Auch wenn du nur zehn bis fünfzehn Minuten Zeit hast, finde ich, dass sich ein Besuch des Piccadilly Circus lohnt. Die Kombination aus den großen Werbetafeln, der lebendigen Atmosphäre und der zentralen Lage macht ihn zu einem der bekanntesten Orte Londons. Besonders wenn du die Stadt zum ersten Mal besuchst, sollte ein kurzer Stopp hier eigentlich nicht fehlen.
Ich selbst komme seit mehr als fünfzehn Jahren regelmäßig nach London und bei fast jeder Städtereise spaziere ich kurz über den Piccadilly Circus. Nicht, weil ich dort stundenlang bleibe, sondern weil er für mich der perfekte Ausgangspunkt ist, um das West End zu erkunden. Von hier aus erreichst du bequem die Regent Street, Soho, Chinatown oder den Leicester Square.
Mein Rat ist daher, den Piccadilly Circus nicht als einzelne Sehenswürdigkeit zu betrachten, sondern als das pulsierende Herz dieses Stadtviertels. Nimm dir einen Moment Zeit, um die Atmosphäre auf dich wirken zu lassen, mache ein paar Fotos und erkunde anschließend die umliegenden Straßen und Sehenswürdigkeiten. Genau diese Kombination macht einen Besuch des Piccadilly Circus lohnenswert.
Was kann man am und rund um den Piccadilly Circus unternehmen?
Am und rund um den Piccadilly Circus gibt es weit mehr zu sehen als nur die berühmten beleuchteten Werbetafeln. Die Umgebung gehört zu den lebhaftesten Teilen Londons und ist voller Geschäfte, Theater, gemütlicher Straßen und bekannter Sehenswürdigkeiten.
Während meiner Städtereisen nach London habe ich dieses Viertel regelmäßig erkundet. Deshalb habe ich die schönsten Sehenswürdigkeiten am und rund um den Piccadilly Circus für dich zusammengestellt.
Bewundere die Piccadilly Lights
Die Piccadilly Lights sind ohne Zweifel das bekannteste Wahrzeichen des Piccadilly Circus. Die riesigen digitalen Bildschirme erleuchten den Platz Tag und Nacht und ziehen sofort die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Besonders am Abend sorgen die leuchtenden Farben und bewegten Bilder für eine beeindruckende Atmosphäre, die viele Besucher an den Times Square in New York erinnert.
Ich selbst bin seit vielen Jahren regelmäßig sowohl in London als auch in New York. Obwohl dieser Vergleich oft gezogen wird, finde ich, dass beide Orte einen ganz eigenen Charakter haben. Der Times Square ist deutlich größer und beeindruckender, mit Dutzenden riesiger Bildschirme, die zwischen den Wolkenkratzern hängen. Der Piccadilly Circus ist dagegen kompakter und bewahrt trotz der modernen LED-Bildschirme seinen typisch britischen Charme. Die historischen Gebäude und der Shaftesbury Memorial Fountain verleihen dem Platz eine Atmosphäre, die man in New York nicht findet.
Gerade diese Kombination aus moderner Werbung und klassischer Architektur macht die Piccadilly Lights so besonders. Nimm dir vor allem am Abend etwas Zeit, um die Atmosphäre auf dich wirken zu lassen. Dann zeigt sich dieser ikonische Ort von seiner schönsten Seite.
Sieh dir den Shaftesbury Memorial Fountain an
Mitten auf dem Piccadilly Circus steht der Shaftesbury Memorial Fountain, eines der bekanntesten Denkmäler Londons. Viele Besucher kennen den Brunnen als Eros-Brunnen, doch die geflügelte Statue auf seiner Spitze stellt tatsächlich Anteros dar, den griechischen Gott der erwiderten Liebe. Dennoch hat sich der Spitzname „Eros-Brunnen“ im Laufe der Jahre so eingebürgert, dass ihn bis heute fast jeder verwendet.
Was viele nicht wissen: Die Statue war bei ihrer Enthüllung im Jahr 1893 das erste große öffentliche Denkmal der Welt, das vollständig aus Aluminium gegossen wurde. Damals war Aluminium ein kostbares und außergewöhnliches Material. Der Bildhauer Sir Alfred Gilbert entschied sich bewusst dafür – wegen seines geringen Gewichts und seines charakteristischen Glanzes.
Der Brunnen wurde zu Ehren von Anthony Ashley Cooper, dem siebten Earl of Shaftesbury, errichtet. Der britische Politiker und Philanthrop setzte sich im 19. Jahrhundert für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein. Er spielte eine wichtige Rolle bei sozialen Reformen und dem Schutz von Kindern, die unter schweren Bedingungen arbeiten mussten.
Heute ist der Brunnen weit mehr als nur ein historisches Denkmal. Er gehört zu den beliebtesten Treffpunkten Londons und ist ein fester Anlaufpunkt für Besucher, die den Piccadilly Circus erkunden. Nimm dir deshalb auch etwas Zeit, um das Denkmal aus der Nähe zu betrachten, bevor du deinen Spaziergang durch das West End fortsetzt.
Spaziere über die Regent Street
Vom Piccadilly Circus aus gelangst du direkt auf die Regent Street, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Londons. Die Regent Street wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt und gilt häufig als die erste eigens geplante Einkaufsstraße der Welt. Sie verbindet den Piccadilly Circus mit dem Oxford Circus und ist für ihre eleganten Fassaden, den breiten Boulevard und ihre luxuriöse Ausstrahlung bekannt.
Entlang der Regent Street findest du die größten Geschäfte bekannter internationaler Marken. Auch wenn du nichts kaufen möchtest, lohnt sich ein Spaziergang durch diese Straße. Die Kombination aus historischer Architektur und modernen Geschäften macht die Regent Street zu einer der schönsten Einkaufsstraßen Londons.
Besuchst du London im Dezember? Dann solltest du dir die berühmten The Spirits of Christmas nicht entgehen lassen. Jedes Jahr schweben Hunderte beleuchteter Engel über der Straße und verwandeln die Regent Street in einen der schönsten Weihnachtsorte der Stadt. Ich selbst habe bereits mehrere Touren zu den Weihnachtslichtern in London gemacht und kann dir sagen, dass die Regent Street dabei immer zu den absoluten Höhepunkten gehört.
Der Piccadilly Circus liegt mitten im West End, dem bekanntesten Ausgehviertel Londons. Dieses Viertel ist weltweit für seine Theater, Musicals und seine lebendige Atmosphäre bekannt. Zusammen mit dem Broadway in New York gehört das West End zu den bedeutendsten Theaterdistrikten der Welt.
Im Herzen des West End, auch als Theatreland bekannt, befinden sich Dutzende historische Theater, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Hier kannst du preisgekrönte Musicals, beeindruckende Theaterstücke und andere große Produktionen erleben. Viele Aufführungen feiern zunächst in London Premiere, bevor sie den Rest der Welt erobern.
Die meisten Theater stammen aus der viktorianischen und edwardianischen Zeit. Allein die prachtvollen Fassaden und reich verzierten Innenräume machen einen Besuch zu einem besonderen Erlebnis – selbst wenn du normalerweise nicht häufig Musicals oder Theaterstücke besuchst.
Persönlich gefällt mir das West End am besten am Abend. Sobald die Theater ihre Türen öffnen und die Lichter angehen, erhält das ganze Viertel eine ganz besondere Atmosphäre. Die historischen Theaterfassaden, die beleuchteten Straßen und die Piccadilly Lights bilden zusammen eine lebendige Kulisse, die du am besten zu Fuß erlebst. Deshalb spaziere ich während einer Städtereise nach London fast immer noch einmal durch das West End, wenn es dunkel geworden ist.
Besuche Soho und Chinatown
Nur wenige Gehminuten vom Piccadilly Circus entfernt liegen Soho und Chinatown – zwei völlig unterschiedliche Viertel, die du ganz einfach bei demselben Spaziergang besuchen kannst.
Chinatown erkennst du sofort an den traditionellen chinesischen Torbögen, den Hunderten roten Laternen und den zahlreichen asiatischen Restaurants. Hier kannst du authentische chinesische Gerichte, Dim Sum, Bubble Tea und viele andere asiatische Spezialitäten genießen. Obwohl das Viertel recht kompakt ist, fühlt es sich an, als würdest du in eine ganz andere Welt eintauchen.
Soho hat dagegen eine völlig andere Atmosphäre. Dieses lebendige Viertel ist bekannt für seine gemütlichen Pubs, Restaurants, Theater, Jazzclubs und unabhängigen Geschäfte. Tagsüber ist Soho ein beliebter Ort zum Einkaufen oder Mittagessen, während sich das Viertel am Abend in eines der lebhaftesten Ausgehviertel Londons verwandelt.
Ich selbst bin seit vielen Jahren regelmäßig sowohl in London als auch in New York und werde oft gefragt, wie Soho und Chinatown im Vergleich zu den bekannten Vierteln in Manhattan sind. Obwohl die Namen gleich sind, ist die Atmosphäre völlig unterschiedlich. Chinatown in New York ist deutlich größer und wirkt eher wie ein echtes Wohnviertel, während die Londoner Variante vor allem für ihre Restaurants und die stimmungsvolle Beleuchtung bekannt ist. Auch Soho hat seinen ganz eigenen Charakter. Während SoHo in New York heute vor allem ein gehobenes Einkaufsviertel ist, dreht sich in Soho in London alles um Unterhaltung, Theater und das pulsierende Nachtleben.
Gerade weil Soho und Chinatown direkt neben dem Piccadilly Circus liegen, empfehle ich dir, beide Viertel während deines Besuchs mitzunehmen. Innerhalb weniger Minuten gelangst du vom Trubel des Platzes in zwei Stadtviertel, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.
Besuche eine Vorstellung im Criterion Theatre
Direkt am Piccadilly Circus befindet sich das Criterion Theatre, eines der außergewöhnlichsten Theater im Londoner West End. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1874 ist es für seine intime Atmosphäre und seine besondere Lage bekannt. Mit nur 588 Sitzplätzen bist du immer nah an der Bühne, wodurch Musicals, Theaterstücke und Komödien besonders intensiv wirken.
Was das Criterion Theatre wirklich einzigartig macht, ist, dass es sich fast vollständig unter Straßenniveau befindet. Sogar der Dress Circle liegt unter der Erde. Sobald du die denkmalgeschützte Treppe hinabgehst, lässt du den Trubel des Piccadilly Circus hinter dir und betrittst ein wunderschönes viktorianisches Theater mit kunstvoll verzierten Decken, reich dekorierten Details und einer warmen, klassischen Atmosphäre.
Dank seiner zentralen Lage lässt sich ein Theaterbesuch hervorragend mit einem Spaziergang über den Piccadilly Circus, einem Abendessen in Soho oder einem Besuch des Leicester Square verbinden. Wenn du ein authentisches West-End-Erlebnis suchst, ist das Criterion Theatre eine ausgezeichnete Wahl.
Spaziere zum Leicester Square
Weniger als fünf Gehminuten vom Piccadilly Circus entfernt liegt der Leicester Square, einer der bekanntesten Plätze Londons. Dieser autofreie Platz ist das Zentrum der Filmszene der Stadt und weltweit für die großen Filmpremieren bekannt, die hier regelmäßig stattfinden. Vor Kinos wie dem Odeon Luxe werden oft rote Teppiche für neue Filme ausgerollt, bei denen bekannte Schauspieler und Regisseure anwesend sind.
Bei einem Spaziergang über den Platz entdeckst du verschiedene Bronzestatuen berühmter Filmfiguren, darunter Harry Potter, Mary Poppins und Batman. Außerdem befinden sich hier der riesige M&M’s Store und der LEGO Store, die beide besonders bei Familien und Filmfans beliebt sind.
Möchtest du während deiner Städtereise ein West-End-Musical besuchen? Dann ist der Leicester Square auch der Ort, an dem sich der offizielle TKTS-Stand befindet. Dort kannst du am selben Tag häufig vergünstigte Tickets für verschiedene Musicals kaufen.
Ich selbst nutze zuerst immer die kostenlose TKTS-App. Damit sehe ich sofort, welche Vorstellungen verfügbar sind und wie hoch die Rabatte sind. So weiß ich bereits im Voraus, ob es sich lohnt, zum TKTS-Stand zu gehen.
Mein Tipp: Möchtest du ein beliebtes Musical sehen, das häufig schnell ausverkauft ist? Dann stelle dich etwa eine Stunde vor der Öffnungszeit des TKTS-Stands an. So erhöhst du deine Chancen, noch Tickets für die gefragtesten West-End-Vorstellungen zu bekommen.
Wo liegt der Piccadilly Circus?
Der Piccadilly Circus liegt im Zentrum von London, im City of Westminster. Dank seiner zentralen Lage ist er einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt und ein idealer Ausgangspunkt, um das West End zu erkunden.
Vom Piccadilly Circus aus erreichst du innerhalb weniger Minuten zu Fuß bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Leicester Square, Soho, Chinatown, die Regent Street und den Trafalgar Square. Auch Covent Garden und der Buckingham Palace sind bequem zu Fuß erreichbar.
Wie kommt man zum Piccadilly Circus?
Die schnellste und einfachste Möglichkeit, den Piccadilly Circus zu erreichen, ist mit der Londoner U-Bahn, auch bekannt als The Tube. Die Station Piccadilly Circus Underground Station liegt direkt unter dem Platz, sodass du nach dem Aussteigen sofort mitten im pulsierenden Zentrum Londons stehst.
Die Piccadilly Line ist die praktischste Wahl, wenn du vom Flughafen Heathrow, King’s Cross St. Pancras oder Covent Garden anreist. Kommst du von Waterloo, Paddington oder London Victoria, ist die Bakerloo Line oft die schnellste Verbindung, gegebenenfalls mit einem kurzen Umstieg in Green Park.
Du kannst auch an der Leicester Square Underground Station aussteigen. Von dort aus erreichst du den Piccadilly Circus in etwa sieben Minuten zu Fuß. Das ist eine praktische Alternative, wenn du mit der Northern Line unterwegs bist.
Übernachtest du im Zentrum von London? Dann kannst du den Piccadilly Circus wahrscheinlich auch bequem zu Fuß erreichen. Von Soho, dem Leicester Square, Covent Garden, der Regent Street und dem Trafalgar Square gelangst du innerhalb weniger Minuten zum Platz.
In der Londoner U-Bahn musst du kein Ticket im Voraus kaufen. Du kannst ganz einfach kontaktlos mit deiner Bankkarte, Kreditkarte oder deinem Smartphone bezahlen. Halte dein Zahlungsmittel beim Ein- und Auschecken an die Sperren, und der richtige Fahrpreis wird automatisch berechnet.
Ist der Piccadilly Circus sicher?
Ja, der Piccadilly Circus gilt im Allgemeinen als ein sicherer Ort für einen Besuch. Der Platz ist tagsüber und nachts stark frequentiert, gut beleuchtet und wird durch Videoüberwachung überwacht. Gewalttätige Vorfälle sind dort selten. Wie an vielen anderen beliebten Touristenorten sind jedoch auch hier Taschendiebe aktiv.
Achte deshalb gut auf deine persönlichen Gegenstände, besonders wenn du Fotos machst oder durch das Gedränge abgelenkt bist. Bewahre dein Smartphone und deine Geldbörse sicher auf und hole dein Handy in einer großen Menschenmenge nicht unnötig hervor. In London gab es in den vergangenen Jahren mehrere Fälle, bei denen Diebe auf Fahrrädern oder E-Bikes Passanten das Smartphone aus der Hand gerissen haben.
Rund um den Platz triffst du regelmäßig auf Straßenkünstler. Die meisten sorgen für eine angenehme Atmosphäre, doch manche Künstler oder Verkäufer versuchen, dich unter Druck zu setzen, Geld zu geben. Außerdem gibt es Verkäufer, die angeblich kostenlose Armbänder oder andere kleine Souvenirs anbieten und anschließend doch Geld dafür verlangen. Darauf solltest du besser nicht eingehen.
Auch die günstigen Souvenirläden und sogenannten Candy Shops rund um den Piccadilly Circus genießen nicht immer den besten Ruf. Sie sind vor Ort für hohe Preise und Produkte von eher mäßiger Qualität bekannt. Vergleiche deshalb immer die Preise, bevor du etwas kaufst.
Ich selbst habe mich bei meinen Besuchen am Piccadilly Circus – sowohl tagsüber als auch am Abend – nie unsicher gefühlt. Durch den ständigen Trubel, die gute Beleuchtung und die vielen Menschen auf den Straßen wirkt die Gegend auch spät am Abend lebendig. Bleib dennoch aufmerksam, wie in jeder großen Weltstadt, und halte dich möglichst auf den belebten und gut beleuchteten Straßen auf.
Wann besucht man den Piccadilly Circus am besten?
Du kannst den Piccadilly Circus zu jeder Tageszeit besuchen, doch der beste Zeitpunkt hängt davon ab, was du sehen möchtest. Möchtest du die berühmten Werbetafeln in ihrer ganzen Pracht erleben? Dann solltest du nach Sonnenuntergang kommen. Möchtest du hingegen schöne Fotos ohne große Menschenmengen machen, empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen.
Beste Tageszeit
Abend: Der Abend ist ohne Zweifel die schönste Zeit für einen Besuch des Piccadilly Circus. Sobald es dunkel wird, erwachen die Piccadilly Lights zum Leben und verleihen dem Platz eine ganz besondere Atmosphäre. Auch Straßenkünstler, Theaterbesucher und das pulsierende Nachtleben machen einen Abendspaziergang besonders lohnenswert.
Früher Morgen: Möchtest du Fotos vom Shaftesbury Memorial Fountain oder vom Platz ohne Hunderte Touristen im Hintergrund machen? Dann komm zwischen 07:00 und 09:00 Uhr. Zu dieser Zeit ist es noch vergleichsweise ruhig.
Mittag: Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr ist am Piccadilly Circus am meisten los. Einkaufende, Touristen und Pendler sorgen dafür, dass der Platz oft sehr voll ist. Wenn du große Menschenmengen vermeiden möchtest, solltest du diese Tageszeit besser meiden.
Beste Wochentage
Von Montag bis Donnerstag ist es in der Regel etwas ruhiger als am Wochenende. Freitags und samstags herrscht dagegen eine besonders lebhafte Stimmung, da viele Menschen zum Ausgehen in die Stadt kommen. Persönlich finde ich den Freitagabend besonders stimmungsvoll. Wenn du den Platz lieber in Ruhe erkunden möchtest, solltest du jedoch einen Wochentag wählen.
Beste Jahreszeit
Ein Besuch des Piccadilly Circus lohnt sich das ganze Jahr über, doch persönlich finde ich die Zeit von November bis Januar am schönsten. Die Regent Street und die Oxford Street sind dann festlich beleuchtet, und die weihnachtliche Atmosphäre macht das Zentrum Londons besonders stimmungsvoll. Außerdem wird es im Winter schon früh dunkel, sodass die Piccadilly Lights bereits am späten Nachmittag gut zur Geltung kommen.
Auch das Frühjahr, von März bis Mai, ist eine angenehme Zeit für einen Besuch des Piccadilly Circus. Die Temperaturen sind oft mild und in der Regel ist es weniger überlaufen als während der Sommerferien.
Praktische Tipps für einen Besuch des Piccadilly Circus
Damit du das Beste aus deinem Besuch am Piccadilly Circus herausholen kannst, habe ich unten einige praktische Tipps für dich zusammengestellt.
1. Meide die Restaurants direkt am Platz
Die Restaurants direkt am Piccadilly Circus haben zwar eine hervorragende Lage, sind aber oft teurer und die Qualität ist nicht immer die beste. Geh deshalb ein paar Minuten in Richtung Soho oder Chinatown. Dort findest du in der Regel eine größere Auswahl, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und oft auch eine angenehmere Atmosphäre.
2. Plane wenige öffentliche Toiletten ein
Rund um den Piccadilly Circus gibt es nur wenige kostenlose öffentliche Toiletten. Wenn du eine Toilette benötigst, kannst du meist große Geschäfte wie Lillywhites oder ein Café beziehungsweise Restaurant nutzen, in dem du etwas bestellst.
3. Meide die Hauptverkehrszeiten
Obwohl am Piccadilly Circus den ganzen Tag über viel los ist, kann die U-Bahn-Station während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit sehr voll werden. Zwischen etwa 08:00 und 09:30 Uhr sowie 17:00 und 18:30 Uhr nutzen viele Pendler die Station. Wenn du diese Zeiten vermeiden kannst, verläuft dein Besuch meist deutlich entspannter.
4. Besuche Waterstones Piccadilly
Nur wenige Gehminuten vom Piccadilly Circus entfernt befindet sich Waterstones Piccadilly, die größte Buchhandlung Europas. Allein das wunderschöne Art-déco-Interieur ist einen Besuch wert. Schau dir auch unbedingt die Bar in der obersten Etage an, von der aus du einen schönen Blick über die Dächer Londons hast.
5. Prüfe vorher das Wetter
Das Wetter in London kann schnell umschlagen. Auch wenn die Vorhersage gut aussieht, ist es ratsam, eine leichte Regenjacke oder einen kleinen Regenschirm mitzunehmen. So kannst du deinen Spaziergang über den Piccadilly Circus und durch die umliegenden Viertel unbeschwert genießen.
Häufig gestellte Fragen zum Piccadilly Circus
Kann man den Piccadilly Circus kostenlos besuchen?
Ja, der Piccadilly Circus ist ein öffentlicher Platz und kann kostenlos besucht werden. Kosten entstehen nur, wenn du Geld in Restaurants, Theatern, Geschäften oder anderen Attraktionen in der Umgebung ausgibst.
Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch des Piccadilly Circus einplanen?
Für den Platz selbst reichen in der Regel 15 bis 30 Minuten aus. Möchtest du auch die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie die Regent Street, Soho, Chinatown oder den Leicester Square erkunden, solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
Welche U-Bahn hält am Piccadilly Circus?
Die Piccadilly Circus Underground Station wird von der Piccadilly Line und der Bakerloo Line bedient. Der Eingang zur Station befindet sich direkt unter dem Platz, sodass du nach dem Aussteigen sofort mitten im Zentrum von London bist.
Warum ist der Piccadilly Circus so berühmt?
Der Piccadilly Circus ist weltweit bekannt für seine großen digitalen Werbetafeln, den Shaftesbury Memorial Fountain und seine zentrale Lage im West End. Seit mehr als 200 Jahren gehört er zu den bekanntesten Treffpunkten Londons.
Lohnt sich ein Besuch des Piccadilly Circus am Abend?
Ja, viele Besucher finden den Abend sogar zur schönsten Tageszeit. Sobald es dunkel wird, erwachen die Piccadilly Lights zum Leben, und die Theater, Restaurants und Straßenkünstler sorgen für eine lebendige und stimmungsvolle Atmosphäre.
Ist der Piccadilly Circus auch für Kinder geeignet?
Ja, der Piccadilly Circus ist auch für Familien mit Kindern ein schönes Ausflugsziel. Besonders die großen digitalen Werbetafeln, die Straßenkünstler und das lebhafte Treiben begeistern viele junge Besucher. Außerdem befinden sich der LEGO Store, der M&M’s Store und der Leicester Square nur wenige Gehminuten entfernt. Bedenke jedoch, dass es auf dem Platz oft sehr voll ist. Bleibt deshalb besonders am Abend und während der Schulferien immer zusammen.
Lässt sich der Piccadilly Circus gut mit anderen Sehenswürdigkeiten verbinden?
Auf jeden Fall. Dank seiner zentralen Lage ist der Piccadilly Circus ein idealer Ausgangspunkt, um das Zentrum von London zu erkunden. Innerhalb weniger Minuten erreichst du zu Fuß die Regent Street, Soho, Chinatown, den Leicester Square, Covent Garden und den Trafalgar Square.
Hallo, ich bin Edward, der Gründer von Cities To Travel und ein begeisterter Reisender. Seit mehr als 15 Jahren unternehme ich Städtereisen zu Reisezielen in Europa und Amerika. Auf meinen Reisen besuche ich nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sondern suche auch nach praktischen Tipps, besonderen Orten und nützlichen Routen, die deine Reise noch schöner machen.
Auf Cities To Travel teile ich meine persönlichen Erfahrungen, ausführliche Reiseführer und praktische Informationen, um dir bei der Planung der perfekten Städtereise zu helfen. Von Sehenswürdigkeiten und Hotels über Verkehrsmittel und Spaziergänge bis hin zu Spartipps – alle Artikel basieren auf meinen eigenen Reisen und werden regelmäßig aktualisiert.
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Piccadilly Circus in London: Ist es einen Besuch wert?
Piccadilly Circus ist einer der bekanntesten Plätze Londons und liegt mitten im lebhaften West End. Der Platz ist vor allem für seine großen digitalen Werbetafeln und den Shaftesbury Memorial Fountain bekannt, dessen Statue oft als Eros-Brunnen bezeichnet wird. Jedes Jahr besuchen Millionen von Menschen diesen ikonischen Ort – doch lohnt sich ein Besuch wirklich?
Piccadilly Circus ist weit mehr als nur eine Touristenattraktion. Es ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem bekannte Straßen wie die Regent Street, die Shaftesbury Avenue und die Coventry Street aufeinandertreffen. Dadurch ist der Platz nicht nur ein beliebter Treffpunkt, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Zentrum von London zu erkunden.
Rund um den Platz findest du zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Theater und Kinos. Auch bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Leicester Square, Chinatown und die Regent Street sind nur wenige Gehminuten entfernt. In diesem Artikel erfährst du, was Piccadilly Circus so besonders macht, was es dort alles zu erleben gibt und ob sich ein Besuch während deiner Städtereise nach London wirklich lohnt.
Was ist das Besondere an Piccadilly Circus?
Piccadilly Circus ist seit mehr als 200 Jahren einer der bekanntesten Orte Londons. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1819 bildet der Platz das pulsierende Herz des West End, wo Shopping, Nachtleben und Unterhaltung zusammenkommen. Dank seiner zentralen Lage und der lebendigen Atmosphäre treffen sich hier täglich Tausende Londoner und Touristen.
Viele Menschen vergleichen Piccadilly Circus mit dem Times Square in New York. Das liegt an den großen digitalen Werbetafeln, die den Platz Tag und Nacht erleuchten. Dennoch hat Piccadilly Circus seinen ganz eigenen Charakter. Die Kombination aus historischen Gebäuden, Theatern und moderner Werbung macht diesen Ort einzigartig in London.
Der Platz wurde vom berühmten Architekten John Nash entworfen. Sein Entwurf schuf eine Verbindung zwischen Carlton House und Regent’s Park und legte den Grundstein für das Piccadilly Circus, wie wir es heute kennen. Auch das besondere Criterion Theatre, das größtenteils unter Straßenniveau liegt, ist ein markanter Teil des Platzes und ein schönes Beispiel viktorianischer Architektur.
In der Mitte des Platzes steht der Shaftesbury Memorial Fountain. Auf dem Brunnen befindet sich eine geflügelte Statue, die von vielen Besuchern als Eros-Brunnen bezeichnet wird. Tatsächlich stellt die Figur jedoch Anteros dar, den Zwillingsbruder von Eros und das Symbol der erwiderten Liebe.
Eine interessante Besonderheit ist die britische Redewendung „It’s like Piccadilly Circus.“ Sie wird verwendet, um einen Ort zu beschreiben, an dem es sehr voll und lebhaft ist. Damit bringt die Redewendung die Atmosphäre des Platzes treffend zum Ausdruck.
Warum heißt es Piccadilly Circus?
Der Name Piccadilly Circus hat nichts mit einem Zirkus zu tun. Sowohl „Piccadilly“ als auch „Circus“ beziehen sich auf die Geschichte dieses bekannten Ortes in London.
Der Name Piccadilly geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Um 1600 verdiente der Schneider Robert Baker ein Vermögen mit dem Verkauf von Piccadills – steifen Spitzenkragen, die damals bei der englischen Oberschicht beliebt waren. Mit dem verdienten Geld kaufte er um 1612 ein Grundstück in diesem Gebiet und ließ dort ein großes Landhaus errichten. Die Londoner nannten das Haus schon bald Piccadilly Hall. Schließlich erhielt auch die Straße diesen Namen, der später auf den Platz übertragen wurde.
Das Wort „Circus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet einen kreisförmigen offenen Platz. Als der Architekt John Nash den Platz im Jahr 1819 entwarf, hatte er tatsächlich eine runde Form und diente als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Durch den Bau der Shaftesbury Avenue im Jahr 1886 veränderte sich die Form des Platzes, doch der historische Name Piccadilly Circus blieb bis heute erhalten.
Ist Piccadilly Circus einen Besuch wert?
Absolut. Auch wenn du nur zehn bis fünfzehn Minuten Zeit hast, finde ich, dass sich ein Besuch des Piccadilly Circus lohnt. Die Kombination aus den großen Werbetafeln, der lebendigen Atmosphäre und der zentralen Lage macht ihn zu einem der bekanntesten Orte Londons. Besonders wenn du die Stadt zum ersten Mal besuchst, sollte ein kurzer Stopp hier eigentlich nicht fehlen.
Ich selbst komme seit mehr als fünfzehn Jahren regelmäßig nach London und bei fast jeder Städtereise spaziere ich kurz über den Piccadilly Circus. Nicht, weil ich dort stundenlang bleibe, sondern weil er für mich der perfekte Ausgangspunkt ist, um das West End zu erkunden. Von hier aus erreichst du bequem die Regent Street, Soho, Chinatown oder den Leicester Square.
Mein Rat ist daher, den Piccadilly Circus nicht als einzelne Sehenswürdigkeit zu betrachten, sondern als das pulsierende Herz dieses Stadtviertels. Nimm dir einen Moment Zeit, um die Atmosphäre auf dich wirken zu lassen, mache ein paar Fotos und erkunde anschließend die umliegenden Straßen und Sehenswürdigkeiten. Genau diese Kombination macht einen Besuch des Piccadilly Circus lohnenswert.
Was kann man am und rund um den Piccadilly Circus unternehmen?
Am und rund um den Piccadilly Circus gibt es weit mehr zu sehen als nur die berühmten beleuchteten Werbetafeln. Die Umgebung gehört zu den lebhaftesten Teilen Londons und ist voller Geschäfte, Theater, gemütlicher Straßen und bekannter Sehenswürdigkeiten.
Während meiner Städtereisen nach London habe ich dieses Viertel regelmäßig erkundet. Deshalb habe ich die schönsten Sehenswürdigkeiten am und rund um den Piccadilly Circus für dich zusammengestellt.
Bewundere die Piccadilly Lights
Die Piccadilly Lights sind ohne Zweifel das bekannteste Wahrzeichen des Piccadilly Circus. Die riesigen digitalen Bildschirme erleuchten den Platz Tag und Nacht und ziehen sofort die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Besonders am Abend sorgen die leuchtenden Farben und bewegten Bilder für eine beeindruckende Atmosphäre, die viele Besucher an den Times Square in New York erinnert.
Ich selbst bin seit vielen Jahren regelmäßig sowohl in London als auch in New York. Obwohl dieser Vergleich oft gezogen wird, finde ich, dass beide Orte einen ganz eigenen Charakter haben. Der Times Square ist deutlich größer und beeindruckender, mit Dutzenden riesiger Bildschirme, die zwischen den Wolkenkratzern hängen. Der Piccadilly Circus ist dagegen kompakter und bewahrt trotz der modernen LED-Bildschirme seinen typisch britischen Charme. Die historischen Gebäude und der Shaftesbury Memorial Fountain verleihen dem Platz eine Atmosphäre, die man in New York nicht findet.
Gerade diese Kombination aus moderner Werbung und klassischer Architektur macht die Piccadilly Lights so besonders. Nimm dir vor allem am Abend etwas Zeit, um die Atmosphäre auf dich wirken zu lassen. Dann zeigt sich dieser ikonische Ort von seiner schönsten Seite.
Sieh dir den Shaftesbury Memorial Fountain an
Mitten auf dem Piccadilly Circus steht der Shaftesbury Memorial Fountain, eines der bekanntesten Denkmäler Londons. Viele Besucher kennen den Brunnen als Eros-Brunnen, doch die geflügelte Statue auf seiner Spitze stellt tatsächlich Anteros dar, den griechischen Gott der erwiderten Liebe. Dennoch hat sich der Spitzname „Eros-Brunnen“ im Laufe der Jahre so eingebürgert, dass ihn bis heute fast jeder verwendet.
Was viele nicht wissen: Die Statue war bei ihrer Enthüllung im Jahr 1893 das erste große öffentliche Denkmal der Welt, das vollständig aus Aluminium gegossen wurde. Damals war Aluminium ein kostbares und außergewöhnliches Material. Der Bildhauer Sir Alfred Gilbert entschied sich bewusst dafür – wegen seines geringen Gewichts und seines charakteristischen Glanzes.
Der Brunnen wurde zu Ehren von Anthony Ashley Cooper, dem siebten Earl of Shaftesbury, errichtet. Der britische Politiker und Philanthrop setzte sich im 19. Jahrhundert für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein. Er spielte eine wichtige Rolle bei sozialen Reformen und dem Schutz von Kindern, die unter schweren Bedingungen arbeiten mussten.
Heute ist der Brunnen weit mehr als nur ein historisches Denkmal. Er gehört zu den beliebtesten Treffpunkten Londons und ist ein fester Anlaufpunkt für Besucher, die den Piccadilly Circus erkunden. Nimm dir deshalb auch etwas Zeit, um das Denkmal aus der Nähe zu betrachten, bevor du deinen Spaziergang durch das West End fortsetzt.
Spaziere über die Regent Street
Vom Piccadilly Circus aus gelangst du direkt auf die Regent Street, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Londons. Die Regent Street wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt und gilt häufig als die erste eigens geplante Einkaufsstraße der Welt. Sie verbindet den Piccadilly Circus mit dem Oxford Circus und ist für ihre eleganten Fassaden, den breiten Boulevard und ihre luxuriöse Ausstrahlung bekannt.
Entlang der Regent Street findest du die größten Geschäfte bekannter internationaler Marken. Auch wenn du nichts kaufen möchtest, lohnt sich ein Spaziergang durch diese Straße. Die Kombination aus historischer Architektur und modernen Geschäften macht die Regent Street zu einer der schönsten Einkaufsstraßen Londons.
Besuchst du London im Dezember? Dann solltest du dir die berühmten The Spirits of Christmas nicht entgehen lassen. Jedes Jahr schweben Hunderte beleuchteter Engel über der Straße und verwandeln die Regent Street in einen der schönsten Weihnachtsorte der Stadt. Ich selbst habe bereits mehrere Touren zu den Weihnachtslichtern in London gemacht und kann dir sagen, dass die Regent Street dabei immer zu den absoluten Höhepunkten gehört.
Entdecke das West End
Der Piccadilly Circus liegt mitten im West End, dem bekanntesten Ausgehviertel Londons. Dieses Viertel ist weltweit für seine Theater, Musicals und seine lebendige Atmosphäre bekannt. Zusammen mit dem Broadway in New York gehört das West End zu den bedeutendsten Theaterdistrikten der Welt.
Im Herzen des West End, auch als Theatreland bekannt, befinden sich Dutzende historische Theater, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Hier kannst du preisgekrönte Musicals, beeindruckende Theaterstücke und andere große Produktionen erleben. Viele Aufführungen feiern zunächst in London Premiere, bevor sie den Rest der Welt erobern.
Die meisten Theater stammen aus der viktorianischen und edwardianischen Zeit. Allein die prachtvollen Fassaden und reich verzierten Innenräume machen einen Besuch zu einem besonderen Erlebnis – selbst wenn du normalerweise nicht häufig Musicals oder Theaterstücke besuchst.
Persönlich gefällt mir das West End am besten am Abend. Sobald die Theater ihre Türen öffnen und die Lichter angehen, erhält das ganze Viertel eine ganz besondere Atmosphäre. Die historischen Theaterfassaden, die beleuchteten Straßen und die Piccadilly Lights bilden zusammen eine lebendige Kulisse, die du am besten zu Fuß erlebst. Deshalb spaziere ich während einer Städtereise nach London fast immer noch einmal durch das West End, wenn es dunkel geworden ist.
Besuche Soho und Chinatown
Nur wenige Gehminuten vom Piccadilly Circus entfernt liegen Soho und Chinatown – zwei völlig unterschiedliche Viertel, die du ganz einfach bei demselben Spaziergang besuchen kannst.
Chinatown erkennst du sofort an den traditionellen chinesischen Torbögen, den Hunderten roten Laternen und den zahlreichen asiatischen Restaurants. Hier kannst du authentische chinesische Gerichte, Dim Sum, Bubble Tea und viele andere asiatische Spezialitäten genießen. Obwohl das Viertel recht kompakt ist, fühlt es sich an, als würdest du in eine ganz andere Welt eintauchen.
Soho hat dagegen eine völlig andere Atmosphäre. Dieses lebendige Viertel ist bekannt für seine gemütlichen Pubs, Restaurants, Theater, Jazzclubs und unabhängigen Geschäfte. Tagsüber ist Soho ein beliebter Ort zum Einkaufen oder Mittagessen, während sich das Viertel am Abend in eines der lebhaftesten Ausgehviertel Londons verwandelt.
Ich selbst bin seit vielen Jahren regelmäßig sowohl in London als auch in New York und werde oft gefragt, wie Soho und Chinatown im Vergleich zu den bekannten Vierteln in Manhattan sind. Obwohl die Namen gleich sind, ist die Atmosphäre völlig unterschiedlich. Chinatown in New York ist deutlich größer und wirkt eher wie ein echtes Wohnviertel, während die Londoner Variante vor allem für ihre Restaurants und die stimmungsvolle Beleuchtung bekannt ist. Auch Soho hat seinen ganz eigenen Charakter. Während SoHo in New York heute vor allem ein gehobenes Einkaufsviertel ist, dreht sich in Soho in London alles um Unterhaltung, Theater und das pulsierende Nachtleben.
Gerade weil Soho und Chinatown direkt neben dem Piccadilly Circus liegen, empfehle ich dir, beide Viertel während deines Besuchs mitzunehmen. Innerhalb weniger Minuten gelangst du vom Trubel des Platzes in zwei Stadtviertel, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.
Besuche eine Vorstellung im Criterion Theatre
Direkt am Piccadilly Circus befindet sich das Criterion Theatre, eines der außergewöhnlichsten Theater im Londoner West End. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1874 ist es für seine intime Atmosphäre und seine besondere Lage bekannt. Mit nur 588 Sitzplätzen bist du immer nah an der Bühne, wodurch Musicals, Theaterstücke und Komödien besonders intensiv wirken.
Was das Criterion Theatre wirklich einzigartig macht, ist, dass es sich fast vollständig unter Straßenniveau befindet. Sogar der Dress Circle liegt unter der Erde. Sobald du die denkmalgeschützte Treppe hinabgehst, lässt du den Trubel des Piccadilly Circus hinter dir und betrittst ein wunderschönes viktorianisches Theater mit kunstvoll verzierten Decken, reich dekorierten Details und einer warmen, klassischen Atmosphäre.
Dank seiner zentralen Lage lässt sich ein Theaterbesuch hervorragend mit einem Spaziergang über den Piccadilly Circus, einem Abendessen in Soho oder einem Besuch des Leicester Square verbinden. Wenn du ein authentisches West-End-Erlebnis suchst, ist das Criterion Theatre eine ausgezeichnete Wahl.
Spaziere zum Leicester Square
Weniger als fünf Gehminuten vom Piccadilly Circus entfernt liegt der Leicester Square, einer der bekanntesten Plätze Londons. Dieser autofreie Platz ist das Zentrum der Filmszene der Stadt und weltweit für die großen Filmpremieren bekannt, die hier regelmäßig stattfinden. Vor Kinos wie dem Odeon Luxe werden oft rote Teppiche für neue Filme ausgerollt, bei denen bekannte Schauspieler und Regisseure anwesend sind.
Bei einem Spaziergang über den Platz entdeckst du verschiedene Bronzestatuen berühmter Filmfiguren, darunter Harry Potter, Mary Poppins und Batman. Außerdem befinden sich hier der riesige M&M’s Store und der LEGO Store, die beide besonders bei Familien und Filmfans beliebt sind.
Möchtest du während deiner Städtereise ein West-End-Musical besuchen? Dann ist der Leicester Square auch der Ort, an dem sich der offizielle TKTS-Stand befindet. Dort kannst du am selben Tag häufig vergünstigte Tickets für verschiedene Musicals kaufen.
Ich selbst nutze zuerst immer die kostenlose TKTS-App. Damit sehe ich sofort, welche Vorstellungen verfügbar sind und wie hoch die Rabatte sind. So weiß ich bereits im Voraus, ob es sich lohnt, zum TKTS-Stand zu gehen.
Mein Tipp: Möchtest du ein beliebtes Musical sehen, das häufig schnell ausverkauft ist? Dann stelle dich etwa eine Stunde vor der Öffnungszeit des TKTS-Stands an. So erhöhst du deine Chancen, noch Tickets für die gefragtesten West-End-Vorstellungen zu bekommen.
Wo liegt der Piccadilly Circus?
Der Piccadilly Circus liegt im Zentrum von London, im City of Westminster. Dank seiner zentralen Lage ist er einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt und ein idealer Ausgangspunkt, um das West End zu erkunden.
Vom Piccadilly Circus aus erreichst du innerhalb weniger Minuten zu Fuß bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Leicester Square, Soho, Chinatown, die Regent Street und den Trafalgar Square. Auch Covent Garden und der Buckingham Palace sind bequem zu Fuß erreichbar.
Wie kommt man zum Piccadilly Circus?
Die schnellste und einfachste Möglichkeit, den Piccadilly Circus zu erreichen, ist mit der Londoner U-Bahn, auch bekannt als The Tube. Die Station Piccadilly Circus Underground Station liegt direkt unter dem Platz, sodass du nach dem Aussteigen sofort mitten im pulsierenden Zentrum Londons stehst.
Die Piccadilly Line ist die praktischste Wahl, wenn du vom Flughafen Heathrow, King’s Cross St. Pancras oder Covent Garden anreist. Kommst du von Waterloo, Paddington oder London Victoria, ist die Bakerloo Line oft die schnellste Verbindung, gegebenenfalls mit einem kurzen Umstieg in Green Park.
Du kannst auch an der Leicester Square Underground Station aussteigen. Von dort aus erreichst du den Piccadilly Circus in etwa sieben Minuten zu Fuß. Das ist eine praktische Alternative, wenn du mit der Northern Line unterwegs bist.
Übernachtest du im Zentrum von London? Dann kannst du den Piccadilly Circus wahrscheinlich auch bequem zu Fuß erreichen. Von Soho, dem Leicester Square, Covent Garden, der Regent Street und dem Trafalgar Square gelangst du innerhalb weniger Minuten zum Platz.
In der Londoner U-Bahn musst du kein Ticket im Voraus kaufen. Du kannst ganz einfach kontaktlos mit deiner Bankkarte, Kreditkarte oder deinem Smartphone bezahlen. Halte dein Zahlungsmittel beim Ein- und Auschecken an die Sperren, und der richtige Fahrpreis wird automatisch berechnet.
Ist der Piccadilly Circus sicher?
Ja, der Piccadilly Circus gilt im Allgemeinen als ein sicherer Ort für einen Besuch. Der Platz ist tagsüber und nachts stark frequentiert, gut beleuchtet und wird durch Videoüberwachung überwacht. Gewalttätige Vorfälle sind dort selten. Wie an vielen anderen beliebten Touristenorten sind jedoch auch hier Taschendiebe aktiv.
Achte deshalb gut auf deine persönlichen Gegenstände, besonders wenn du Fotos machst oder durch das Gedränge abgelenkt bist. Bewahre dein Smartphone und deine Geldbörse sicher auf und hole dein Handy in einer großen Menschenmenge nicht unnötig hervor. In London gab es in den vergangenen Jahren mehrere Fälle, bei denen Diebe auf Fahrrädern oder E-Bikes Passanten das Smartphone aus der Hand gerissen haben.
Rund um den Platz triffst du regelmäßig auf Straßenkünstler. Die meisten sorgen für eine angenehme Atmosphäre, doch manche Künstler oder Verkäufer versuchen, dich unter Druck zu setzen, Geld zu geben. Außerdem gibt es Verkäufer, die angeblich kostenlose Armbänder oder andere kleine Souvenirs anbieten und anschließend doch Geld dafür verlangen. Darauf solltest du besser nicht eingehen.
Auch die günstigen Souvenirläden und sogenannten Candy Shops rund um den Piccadilly Circus genießen nicht immer den besten Ruf. Sie sind vor Ort für hohe Preise und Produkte von eher mäßiger Qualität bekannt. Vergleiche deshalb immer die Preise, bevor du etwas kaufst.
Ich selbst habe mich bei meinen Besuchen am Piccadilly Circus – sowohl tagsüber als auch am Abend – nie unsicher gefühlt. Durch den ständigen Trubel, die gute Beleuchtung und die vielen Menschen auf den Straßen wirkt die Gegend auch spät am Abend lebendig. Bleib dennoch aufmerksam, wie in jeder großen Weltstadt, und halte dich möglichst auf den belebten und gut beleuchteten Straßen auf.
Wann besucht man den Piccadilly Circus am besten?
Du kannst den Piccadilly Circus zu jeder Tageszeit besuchen, doch der beste Zeitpunkt hängt davon ab, was du sehen möchtest. Möchtest du die berühmten Werbetafeln in ihrer ganzen Pracht erleben? Dann solltest du nach Sonnenuntergang kommen. Möchtest du hingegen schöne Fotos ohne große Menschenmengen machen, empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen.
Beste Tageszeit
Abend: Der Abend ist ohne Zweifel die schönste Zeit für einen Besuch des Piccadilly Circus. Sobald es dunkel wird, erwachen die Piccadilly Lights zum Leben und verleihen dem Platz eine ganz besondere Atmosphäre. Auch Straßenkünstler, Theaterbesucher und das pulsierende Nachtleben machen einen Abendspaziergang besonders lohnenswert.
Früher Morgen: Möchtest du Fotos vom Shaftesbury Memorial Fountain oder vom Platz ohne Hunderte Touristen im Hintergrund machen? Dann komm zwischen 07:00 und 09:00 Uhr. Zu dieser Zeit ist es noch vergleichsweise ruhig.
Mittag: Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr ist am Piccadilly Circus am meisten los. Einkaufende, Touristen und Pendler sorgen dafür, dass der Platz oft sehr voll ist. Wenn du große Menschenmengen vermeiden möchtest, solltest du diese Tageszeit besser meiden.
Beste Wochentage
Von Montag bis Donnerstag ist es in der Regel etwas ruhiger als am Wochenende. Freitags und samstags herrscht dagegen eine besonders lebhafte Stimmung, da viele Menschen zum Ausgehen in die Stadt kommen. Persönlich finde ich den Freitagabend besonders stimmungsvoll. Wenn du den Platz lieber in Ruhe erkunden möchtest, solltest du jedoch einen Wochentag wählen.
Beste Jahreszeit
Ein Besuch des Piccadilly Circus lohnt sich das ganze Jahr über, doch persönlich finde ich die Zeit von November bis Januar am schönsten. Die Regent Street und die Oxford Street sind dann festlich beleuchtet, und die weihnachtliche Atmosphäre macht das Zentrum Londons besonders stimmungsvoll. Außerdem wird es im Winter schon früh dunkel, sodass die Piccadilly Lights bereits am späten Nachmittag gut zur Geltung kommen.
Auch das Frühjahr, von März bis Mai, ist eine angenehme Zeit für einen Besuch des Piccadilly Circus. Die Temperaturen sind oft mild und in der Regel ist es weniger überlaufen als während der Sommerferien.
Praktische Tipps für einen Besuch des Piccadilly Circus
Damit du das Beste aus deinem Besuch am Piccadilly Circus herausholen kannst, habe ich unten einige praktische Tipps für dich zusammengestellt.
1. Meide die Restaurants direkt am Platz
Die Restaurants direkt am Piccadilly Circus haben zwar eine hervorragende Lage, sind aber oft teurer und die Qualität ist nicht immer die beste. Geh deshalb ein paar Minuten in Richtung Soho oder Chinatown. Dort findest du in der Regel eine größere Auswahl, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und oft auch eine angenehmere Atmosphäre.
2. Plane wenige öffentliche Toiletten ein
Rund um den Piccadilly Circus gibt es nur wenige kostenlose öffentliche Toiletten. Wenn du eine Toilette benötigst, kannst du meist große Geschäfte wie Lillywhites oder ein Café beziehungsweise Restaurant nutzen, in dem du etwas bestellst.
3. Meide die Hauptverkehrszeiten
Obwohl am Piccadilly Circus den ganzen Tag über viel los ist, kann die U-Bahn-Station während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit sehr voll werden. Zwischen etwa 08:00 und 09:30 Uhr sowie 17:00 und 18:30 Uhr nutzen viele Pendler die Station. Wenn du diese Zeiten vermeiden kannst, verläuft dein Besuch meist deutlich entspannter.
4. Besuche Waterstones Piccadilly
Nur wenige Gehminuten vom Piccadilly Circus entfernt befindet sich Waterstones Piccadilly, die größte Buchhandlung Europas. Allein das wunderschöne Art-déco-Interieur ist einen Besuch wert. Schau dir auch unbedingt die Bar in der obersten Etage an, von der aus du einen schönen Blick über die Dächer Londons hast.
5. Prüfe vorher das Wetter
Das Wetter in London kann schnell umschlagen. Auch wenn die Vorhersage gut aussieht, ist es ratsam, eine leichte Regenjacke oder einen kleinen Regenschirm mitzunehmen. So kannst du deinen Spaziergang über den Piccadilly Circus und durch die umliegenden Viertel unbeschwert genießen.
Häufig gestellte Fragen zum Piccadilly Circus
Kann man den Piccadilly Circus kostenlos besuchen?
Ja, der Piccadilly Circus ist ein öffentlicher Platz und kann kostenlos besucht werden. Kosten entstehen nur, wenn du Geld in Restaurants, Theatern, Geschäften oder anderen Attraktionen in der Umgebung ausgibst.
Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch des Piccadilly Circus einplanen?
Für den Platz selbst reichen in der Regel 15 bis 30 Minuten aus. Möchtest du auch die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie die Regent Street, Soho, Chinatown oder den Leicester Square erkunden, solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
Welche U-Bahn hält am Piccadilly Circus?
Die Piccadilly Circus Underground Station wird von der Piccadilly Line und der Bakerloo Line bedient. Der Eingang zur Station befindet sich direkt unter dem Platz, sodass du nach dem Aussteigen sofort mitten im Zentrum von London bist.
Warum ist der Piccadilly Circus so berühmt?
Der Piccadilly Circus ist weltweit bekannt für seine großen digitalen Werbetafeln, den Shaftesbury Memorial Fountain und seine zentrale Lage im West End. Seit mehr als 200 Jahren gehört er zu den bekanntesten Treffpunkten Londons.
Lohnt sich ein Besuch des Piccadilly Circus am Abend?
Ja, viele Besucher finden den Abend sogar zur schönsten Tageszeit. Sobald es dunkel wird, erwachen die Piccadilly Lights zum Leben, und die Theater, Restaurants und Straßenkünstler sorgen für eine lebendige und stimmungsvolle Atmosphäre.
Ist der Piccadilly Circus auch für Kinder geeignet?
Ja, der Piccadilly Circus ist auch für Familien mit Kindern ein schönes Ausflugsziel. Besonders die großen digitalen Werbetafeln, die Straßenkünstler und das lebhafte Treiben begeistern viele junge Besucher. Außerdem befinden sich der LEGO Store, der M&M’s Store und der Leicester Square nur wenige Gehminuten entfernt. Bedenke jedoch, dass es auf dem Platz oft sehr voll ist. Bleibt deshalb besonders am Abend und während der Schulferien immer zusammen.
Lässt sich der Piccadilly Circus gut mit anderen Sehenswürdigkeiten verbinden?
Auf jeden Fall. Dank seiner zentralen Lage ist der Piccadilly Circus ein idealer Ausgangspunkt, um das Zentrum von London zu erkunden. Innerhalb weniger Minuten erreichst du zu Fuß die Regent Street, Soho, Chinatown, den Leicester Square, Covent Garden und den Trafalgar Square.
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