Sehenswürdigkeiten im Vatikanstadt: was lohnt sich?

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Sehenswürdigkeiten in Vatikanstadt

Die Vatikanstadt ist mit nicht einmal einem halben Quadratkilometer der kleinste Staat der Welt. Gleichzeitig ist sie das Herz der römisch-katholischen Kirche und der Wohnsitz des Papstes. Innerhalb dieses kleinen Gebiets befinden sich einige der bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Italiens und sogar Europas. Jährlich besuchen Millionen von Menschen im Rahmen eines Städtetrips nach Rom die Vatikanstadt, vor allem wegen der Kunst, der Geschichte, der Religion und der Architektur.

 

In den vergangenen zehn Jahren war ich mehr als zehn Mal in Rom und habe in dieser Zeit auch mehrfach die Vatikanstadt besucht. Was mir in diesen Jahren aufgefallen ist, ist, dass viele Besucher unterschätzen, wie voll es hier werden kann. Besonders an Wochenenden und in Ferienzeiten füllt es sich schnell. In einem Heiligen Jahr, das alle 25 Jahre stattfindet, steigt die Zahl der Besucher oft noch weiter an. Auch rund um Feiertage wie Ostern und Weihnachten ist es besonders voll. Der Zeitpunkt deines Besuchs der Vatikanstadt spielt daher eine wichtige Rolle bei der Planung deines Aufenthalts während eines Städtetrips nach Rom.

 

Auf dieser Seite findest du eine Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Vatikanstadt, ergänzt durch praktische Informationen und Hinweise, die bei der Entscheidungsfindung helfen. Der Fokus liegt darauf, was dich erwartet, wie du deinen Besuch sinnvoll planst und welche Orte am besten zu deinem Städtetrip nach Rom passen.

Was kannst du bei einem Besuch der Vatikanstadt erwarten

Die Vatikanstadt ist mit 0,44 Quadratkilometern der kleinste Staat der Welt und liegt mitten im Zentrum von Rom, an der Westseite des Flusses Tiber. Das Gebiet besteht größtenteils aus dem Verwaltungsorgan der katholischen Kirche (dem Heiligen Stuhl), der Residenz des Papstes und einer Reihe bekannter Sehenswürdigkeiten, darunter der Petersdom, der Petersplatz, die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle sowie die Vatikanischen Gärten. Darüber hinaus verfügt die Vatikanstadt über eigene Einrichtungen wie eine Bank, ein Postamt, eine Apotheke, einen Fernsehsender und die Schweizergarde, die für die Sicherheit verantwortlich ist.

Obwohl die Vatikanstadt klein ist, befinden sich hier einige der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Roms. Vor allem bei den Vatikanischen Museen, dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle können die Wartezeiten erheblich sein, insbesondere an stark frequentierten Tagen und wenn keine Tickets im Voraus gebucht wurden. Das macht einen Besuch der Vatikanstadt anders als viele andere Sehenswürdigkeiten in Rom, die man oft unkomplizierter betreten kann.

Zudem spielt die religiöse Funktion der Vatikanstadt eine wichtige Rolle. Kirchliche Feiern, päpstliche Audienzen und religiöse Feiertage haben direkten Einfluss auf die Zugänglichkeit bestimmter Orte sowie auf den Andrang in und um das Gebiet. Dadurch wirkt sich der Zeitpunkt deines Besuchs der Vatikanstadt darauf aus, was du sehen kannst und wie ruhig oder voll es ist.

Vatikanstadt besuchen: Lohnt es sich?

Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Vatikanstadt

Die Vatikanstadt hat nur eine begrenzte Anzahl an Sehenswürdigkeiten, doch fast alle zählen zu den meistbesuchten Orten Roms. Da die Vatikanstadt sehr klein ist, liegt alles nah beieinander und die verschiedenen Orte und Sehenswürdigkeiten lassen sich problemlos zu Fuß erkunden.

Die bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten sind der Petersdom mit dem Petersplatz sowie die Vatikanischen Museen, zu denen auch die Sixtinische Kapelle gehört. Daneben gibt es die Vatikanischen Grotten, die sich unter dem Petersdom befinden und in denen unter anderem das Grab des heiligen Petrus besichtigt werden kann.

Ein Besuch der Sehenswürdigkeiten in der Vatikanstadt unterscheidet sich im Großen und Ganzen nicht stark von einem Besuch der Sehenswürdigkeiten in Rom, allerdings gibt es einige Dinge zu beachten. Viele Orte sind frei zugänglich, für einige Sehenswürdigkeiten benötigt man jedoch ein Ticket, um sie betreten zu können. Zudem gibt es an mehreren Stellen Sicherheitskontrollen, etwa auf dem Petersplatz. Dadurch sollte man oft mehr Zeit einplanen, als man im Voraus erwartet, vor allem an stark frequentierten Tagen.

Während meiner Städtetrips nach Rom habe ich die Vatikanischen Museen mehrfach besucht, auch weil ich dort noch immer nicht alles gesehen habe. Ich besuche die Museen meist früh am Morgen, da es später am Tag häufig sehr voll wird, unter anderem durch Gruppen und Schulklassen.

In den folgenden Abschnitten gehe ich pro Sehenswürdigkeit der Frage nach, ob sich ein Besuch lohnt. Dabei gebe ich praktische Informationen zu Tickets, Öffnungszeiten, Erreichbarkeit und dem besten Besuchszeitpunkt, sodass du selbst entscheiden kannst, welche Sehenswürdigkeiten zu deiner Reiseplanung und deinen Interessen passen.

Petersdom

Der Petersdom ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Vatikanstadt und eine der wichtigsten Kirchen des Christentums. Die heutige Basilika wurde im 16. und 17. Jahrhundert an der Stelle errichtet, an der der Überlieferung nach der Apostel Petrus begraben ist. Damit ist sie nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk, sondern auch ein religiös bedeutender Ort.

Im Inneren ist die Basilika äußerst groß und reich ausgestattet. Dort befinden sich unter anderem die Skulptur La Pietà von Michelangelo, verschiedene Kapellen, Grabmonumente von Päpsten und der Hauptaltar unter der großen Kuppel. Die Basilika ist so weitläufig, dass man dort schnell mehr Zeit verbringt, als man im Voraus einschätzt – vor allem, wenn man sie zum ersten Mal besucht und alles in Ruhe betrachten möchte.

Der Eintritt in den Petersdom ist kostenlos, dennoch kann man ihn nicht einfach so betreten. Am Eingang gibt es eine verpflichtende Sicherheitskontrolle, zudem gelten Kleidervorschriften. Besonders morgens und an Wochenenden können die Warteschlangen lang sein. Während kirchlicher Feiern oder besonderer Anlässe ist die Basilika für Besucher manchmal ganz oder teilweise geschlossen.

Ein Besuch des Petersdoms, des Petersplatzes und der Vatikanischen Grotten (päpstliche Grabstätten) lässt sich gut miteinander kombinieren. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass die Vatikanischen Grotten nur über den Petersdom zugänglich sind, wo häufig lange Warteschlangen entstehen.

Petersdom: Lohnt sich ein Besuch?

Petersplatz

Der Petersplatz liegt direkt vor dem Petersdom und bildet den Zugang zur Vatikanstadt. Der Platz wurde im 17. Jahrhundert von Bernini entworfen und ist vor allem an den halbrunden Säulengängen und dem ägyptischen Obelisken in der Mitte des Platzes zu erkennen. Dieser Obelisk stand bereits in der Römerzeit in der Stadt und wurde später an diesen Ort versetzt.

Der Petersplatz ist grundsätzlich jederzeit zugänglich, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt. Man kann ihn also auch abends und nachts betreten. Allerdings kann der Zugang über bestimmte Wege, wie die Via della Conciliazione, von Sicherheitskräften überwacht werden. Tagsüber ist der Platz frei zugänglich und wird von vielen Besuchern genutzt, die auf dem Weg zur Basilika oder zu den Museen sind.

Der Petersdom selbst hat feste Öffnungszeiten und ist nicht den ganzen Tag geöffnet. Die Basilika öffnet in der Regel gegen 07:00 Uhr. Im Winter schließt sie häufig gegen 18:30 Uhr und im Sommer gegen 19:00 Uhr. Für den Zutritt zur Basilika ist eine Sicherheitskontrolle erforderlich, die meist ab dem Morgen durchgeführt wird. Dadurch können bereits früh Warteschlangen entstehen.

Der Platz spielt auch eine wichtige Rolle bei kirchlichen Ereignissen. Am Mittwochmorgen ist der Petersplatz aufgrund der päpstlichen Audienz oft teilweise gesperrt und deutlich stärker frequentiert als an anderen Tagen. Auch während großer religiöser Feiertage gelten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Wenn du den Petersplatz in aller Ruhe erleben möchtest, solltest du ihn am besten früh am Morgen oder am Abend besuchen. Zu diesen Zeiten sind weniger Touristen unterwegs, und besonders am Abend ist der Platz schön beleuchtet und vergleichsweise ruhig.

Ist der Petersplatz einen Besuch wert?

Vatikanische Museen

Die Vatikanischen Museen gehören zu den meistbesuchten Museen der Welt. Der Museumskomplex besteht aus Dutzenden von Sälen, Galerien und Innenhöfen, in denen Kunstwerke und Objekte ausgestellt sind, die von Päpsten über Jahrhunderte hinweg gesammelt wurden. Für viele Besucher sind die Vatikanischen Museen der wichtigste Grund, die Vatikanstadt zu besuchen.

Die Sammlung ist umfangreich und vielfältig. Man passiert klassische Skulpturen, Wandteppiche, Karten, Gemälde und Fresken. Zu den bekanntesten Bereichen zählen unter anderem die Galerie der Karten, die Stanzen des Raffael sowie verschiedene Säle mit römischer und ägyptischer Kunst. Am Ende des festen Rundgangs gelangt man in die Sixtinische Kapelle, die Teil des Museumsbesuchs ist.

Für die Vatikanischen Museen ist ein Eintrittsticket erforderlich. Ohne im Voraus gekauftes Ticket können die Wartezeiten erheblich sein, insbesondere in der Hochsaison und an Wochenenden. Auch innerhalb des Museums kann es sehr voll werden, vor allem später am Tag und wenn viele Gruppen oder Schulklassen unterwegs sind. Aufgrund des Andrangs und der Größe des Museums dauert ein Besuch oft länger, als man im Voraus erwartet.

Während mehrerer Städtetrips nach Rom habe ich die Vatikanischen Museen mehrfach besucht und dennoch noch nicht alles gesehen. Ich besuche die Museen meist früh am Tag, wenn es ruhiger ist als am Nachmittag.

Vatikanische Museen: Lohnt sich ein Besuch?

Die Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle befindet sich im Apostolischen Palast, der offiziellen Residenz des Papstes an der Nordseite der Vatikanstadt. Sie ist einer der bekanntesten und meistbesuchten Orte innerhalb der Vatikanischen Museen. Berühmt ist die Kapelle vor allem für die Fresken von Michelangelo, darunter das Deckengemälde und das Jüngste Gericht an der Altarwand. Für viele Besucher stellt sie den Höhepunkt des Museumsbesuchs dar.

Die Sixtinische Kapelle kann nicht separat besichtigt werden. Um sie zu erreichen, muss man die Vatikanischen Museen durchlaufen. Auch wenn man nicht plant, das Museum ausführlich zu besichtigen, benötigt man ein Ticket und folgt einer festen Route durch mehrere Galerien. Der Weg zur Kapelle dauert im Durchschnitt etwa 30 bis 40 Minuten.

Für den Besuch der Sixtinischen Kapelle gelten klare Regeln. Fotografieren und Filmen sind nicht erlaubt, um die jahrhundertealten, empfindlichen Fresken Michelangelos vor Lichtschäden zu schützen. Zudem handelt es sich um einen heiligen Raum, in dem Ruhe und Respekt erwartet werden. Es gelten außerdem dieselben Kleidervorschriften wie im restlichen Vatikan. Wer diese nicht einhält, kann abgewiesen werden.

Wie lange ein Aufenthalt in der Kapelle dauert, hängt davon ab, wie viel Zeit man sich dort nimmt. Im Durchschnitt verbringen Besucher etwa 15 bis 30 Minuten in der Kapelle. Da sie sehr stark frequentiert ist, kommt es häufig zu langen Wartezeiten, was bei der Planung des Besuchs berücksichtigt werden sollte.

Die Sixtinische Kapelle: Lohnt sich ein Besuch?

Vatikanische Grotten

Die Vatikanischen Grotten befinden sich unter dem Petersdom und sind Teil des Basilikakomplexes. In den Grotten liegen die Gräber zahlreicher Päpste und anderer bedeutender kirchlicher Persönlichkeiten. Das Grab des heiligen Petrus befindet sich noch tiefer unter der Basilika und kann nur im Rahmen einer speziellen Führung des Scavi-Büros (Ufficio Scavi) besichtigt werden. Dafür ist eine vorherige Reservierung erforderlich, da pro Tag nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zugelassen wird.

Für den Besuch der Vatikanischen Grotten gelten klare Regeln. Fotografieren ist nicht erlaubt, außerdem wird um Ruhe und angemessene Kleidung gebeten.

Ein Besuch der Vatikanischen Grotten ist vor allem für Besucher interessant, die sich für die Geschichte des Papsttums und die religiöse Bedeutung dieses Ortes interessieren. In diesem Fall stellen die Grotten eine inhaltliche Ergänzung zum Besuch des Petersdoms dar.

Vatikanische Grotten: Lohnt sich ein Besuch?

Praktische Tipps für den Besuch der Vatikanstadt

Beste Zeitpunkt für einen Besuch der Vatikanstadt

Die Vatikanstadt zieht täglich Zehntausende Besucher an. Allein die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle empfangen durchschnittlich etwa 20.000 bis 25.000 Besucher pro Tag. Zusätzlich ist es an Wochenenden, während der Schulferien, rund um religiöse Feiertage und in einem Heiligen Jahr – das alle 25 Jahre stattfindet – besonders voll. Wer die Vatikanstadt möglichst ruhig besuchen möchte, sollte seinen Besuch am besten früh am Morgen oder am Abend planen.

Andrang und Wartezeiten

Am Petersdom und bei den Vatikanischen Museen muss man mit Warteschlangen und Sicherheitskontrollen rechnen. Ohne im Voraus gekaufte Tickets können die Wartezeiten, insbesondere bei den Museen, erheblich sein. Auch bei frei zugänglichen Orten wie der Basilika nimmt die Sicherheitskontrolle oft zusätzliche Zeit in Anspruch.

Kleidungsvorschriften

Für alle religiösen Stätten in der Vatikanstadt gelten Kleidungsvorschriften. Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Besucher, die diese Vorgaben nicht einhalten, können der Zutritt zur Basilika, zu den Museen oder zur Sixtinischen Kapelle verweigert werden.

Tickets und Zugang

Für die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle ist ein Eintrittsticket erforderlich. Der Petersdom und der Petersplatz sind kostenlos zugänglich, erfordern jedoch eine Sicherheitskontrolle. Für den Scavi-Besuch (Grab des heiligen Petrus) ist eine vorherige Reservierung verpflichtend, zudem ist die Zahl der täglichen Besucher begrenzt.

Vatikanstadt mit Rom kombinieren

Ein Besuch der Vatikanstadt lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten in Rom verbinden. So liegt die Engelsburg etwa 10 bis 15 Gehminuten vom Petersdom entfernt.

Häufig gestellte Fragen zur Vatikanstadt

Ist die Vatikanstadt kostenlos zu besuchen?

Ja, die Vatikanstadt selbst ist frei zugänglich. Der Petersplatz und der Petersdom können kostenlos besucht werden. Für die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle ist jedoch ein Eintrittsticket erforderlich.

Benötigt man Tickets für die Vatikanstadt?

Nicht für den Petersplatz und den Petersdom, wohl aber für die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Für den Scavi-Besuch (Grab des heiligen Petrus) ist eine vorherige Reservierung über das Ufficio Scavi erforderlich.

Wie viel Zeit benötigt man für die Vatikanstadt?

Das hängt davon ab, was man sehen möchte. Für den Petersplatz und den Petersdom reicht oft ein halber Tag aus. Wer zusätzlich die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle besucht, sollte mit einem Großteil des Tages rechnen.

Kann man die Vatikanstadt und Rom an einem Tag besuchen?

Ja, das ist möglich. Die Vatikanstadt liegt mitten in Rom, und viele Sehenswürdigkeiten befinden sich in fußläufiger Entfernung zueinander. Man sollte jedoch Wartezeiten und Sicherheitskontrollen einplanen, da ein Besuch mehr Zeit in Anspruch nehmen kann als erwartet.

Was darf man in der Vatikanstadt nicht tragen?

In allen religiösen Gebäuden müssen Schultern und Knie bedeckt sein. Dies gilt für den Petersdom, die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Wer diese Vorschriften nicht einhält, kann abgewiesen werden.

Ist die Vatikanstadt am Sonntag geöffnet?

Der Petersplatz ist jederzeit zugänglich. Der Petersdom ist sonntags in der Regel geöffnet, kann jedoch aufgrund von Gottesdiensten nur eingeschränkt zugänglich sein. Die Vatikanischen Museen sind sonntags meist geschlossen, mit Ausnahme des letzten Sonntags im Monat.

Wann ist es in der Vatikanstadt am vollsten?

Besonders voll ist es an Wochenenden, während der Schulferien, rund um religiöse Feiertage und in einem Heiligen Jahr. Auch Mittwochvormittage sind wegen der päpstlichen Audienz auf dem Petersplatz oft sehr belebt.

Ist die Vatikanstadt für einen Besuch mit Kindern geeignet?

Ja, allerdings sind nicht alle Sehenswürdigkeiten gleichermaßen geeignet. Der Petersplatz und der Petersdom lassen sich gut mit Kindern besuchen. Die Vatikanischen Museen sind sehr groß und oft stark besucht, was für jüngere Kinder anstrengend sein kann.

Ist die Vatikanstadt einen Besuch wert?

In den vergangenen zehn Jahren war ich mehr als zehn Mal in Rom. Während dieser Besuche war ich auch mehrfach in der Vatikanstadt und habe dort nahezu alle Sehenswürdigkeiten besichtigt. Bei meinem ersten Besuch ging ich in den Petersdom, wo ich einige Zeit umherlief. Da ich gern Fotos von der Außenansicht machen wollte, ging ich anschließend auf den Petersplatz. Als ich danach wieder hinein wollte, stellte sich heraus, dass dies nicht mehr möglich war. Ich musste mich erneut bei der Sicherheitskontrolle anstellen, wo inzwischen eine lange Warteschlange entstanden war. Das habe ich damals nicht mehr getan, weil ich sonst meinen Tagesplan nicht hätte einhalten können.

Seitdem weiß ich, dass die Reihenfolge wichtig ist. Wenn man sowohl den Petersdom als auch den Petersplatz besuchen möchte, ist es sinnvoll, zuerst die Basilika zu besichtigen und danach den Platz. Wer Fotos vom Petersdom und vom Petersplatz machen möchte, tut dies am besten früh am Morgen. Zu dieser Zeit sind noch wenige Menschen unterwegs und es ist deutlich ruhiger als später am Tag.

In den darauffolgenden Jahren bin ich mehrfach nach Rom zurückgekehrt und habe die Sehenswürdigkeiten der Vatikanstadt öfter besucht. Bei meinem letzten Besuch im Juni 2025 war ein Heiliges Jahr, und kurz zuvor war ein neuer Papst gewählt worden, nachdem Papst Franziskus am 21. April 2025 verstorben war. Das machte meinen Besuch in Rom und der Vatikanstadt besonders eindrucksvoll. Am Petersdom standen Tausende Gläubige aus aller Welt und sangen für den neuen Papst. Gleichzeitig waren viele Besucher gekommen, um dem verstorbenen Papst die letzte Ehre zu erweisen. Auch bei anderen beliebten Sehenswürdigkeiten der Stadt war aufgrund des Heiligen Jahres deutlich mehr Andrang als sonst.

Im Juni 2025 habe ich außerdem erneut die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle besucht. Dieser Besuch fühlte sich besonders an, da wenige Wochen zuvor noch ein Konklave in der Sixtinischen Kapelle stattgefunden hatte, bei dem die Kardinäle zusammenkamen, um einen neuen Papst zu wählen.

In all den Jahren, in denen ich Rom und die Vatikanstadt besucht habe, ist mir vor allem aufgefallen, dass die Atmosphäre in der Vatikanstadt deutlich anders ist als im restlichen Rom. Es fühlt sich oft so an, als würde man für einen Moment eine andere Welt betreten. Das macht die Vatikanstadt für mich persönlich zu einem lohnenswerten Reiseziel – auch wenn man nicht gläubig ist. Es ist einer der wenigen Orte, an denen ich Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen gemeinsam gesehen habe, die Architektur, Kunst und Geschichte bewundern.

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Edward

Hallo, ich bin Edward, ein erfahrener Städtereise-Enthusiast. In den letzten Jahren habe ich Dutzende Städte in Europa und Amerika besucht. Auf Cities To Travel teile ich persönliche Erfahrungen und praktische Tipps, um dir bei der Planung deiner nächsten Städtereise zu helfen. Hast du Fragen? Dann schreib mir gerne eine E-Mail.

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Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026

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