Städtereise nach Florenz
Eine Städtereise nach Florenz steht bei vielen Menschen auf der Wunschliste, vor allem wegen der Kunst, Architektur und Geschichte. Florenz gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die Wiege der Renaissance. Die Stadt ist eng verbunden mit Namen wie Michelangelo, Leonardo da Vinci und der Familie De’ Medici.
In den vergangenen zehn Jahren habe ich viele Städte in Italien besucht, und Florenz ist eine der Städte, in die ich regelmäßig zurückkehre. Im Vergleich zu Rom und Mailand ist Florenz keine große Stadt. Das historische Zentrum ist kompakt, und viele Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig beieinander.
Aufgrund der Beliebtheit von Sehenswürdigkeiten wie den Uffizien und der Galleria dell’Accademia wird Florenz jährlich von mehr als 15 Millionen Touristen besucht. Vor allem im Frühling und Sommer ist es in der Stadt sehr voll. Im Herbst und Winter ist die Besucherzahl geringer. Der Zeitpunkt deines Besuchs spielt daher eine wichtige Rolle bei der Planung deiner Städtereise.
Auf dieser Seite findest du eine Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Museen, praktischen Tipps und Tagesausflüge rund um Florenz. So kannst du selbst entscheiden, was am besten zu deiner Städtereise nach Florenz passt.
Was kannst du bei einem Besuch in Florenz erwarten?
Wenn du zum ersten Mal nach Florenz reist, ist das historische Stadtzentrum der wichtigste Ort, den du besuchen solltest. Hier befinden sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale Santa Maria del Fiore (Dom), der Palazzo Strozzi und der Palazzo Vecchio.
Im Vergleich zu anderen europäischen Städten wie London, Rom und Paris liegen die Sehenswürdigkeiten in Florenz dicht beieinander und sind gut zu Fuß erreichbar. So gelangst du in etwa sechs Minuten von der Kathedrale von Florenz (Dom) zum Palazzo Vecchio.
Florenz ist außerdem eine Stadt, die viele Touristen anzieht, die Museen und historische Gebäude besichtigen möchten. Sehenswürdigkeiten wie der Dom, die Uffizien und die Galleria dell’Accademia ziehen täglich große Besucherzahlen an. Besonders in der Hochsaison kann es dadurch zu Wartezeiten und Gedränge kommen, vor allem wenn du keine Tickets im Voraus gekauft hast. Warteschlangen von einer Stunde an der Kasse sind dann keine Seltenheit.
Wer früh am Morgen startet, kann mehrere Sehenswürdigkeiten an einem Tag kombinieren und hat oft noch genügend Zeit für ein Mittagessen und einen Spaziergang entlang des Arno.
Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Florenz
Die meisten beliebten Sehenswürdigkeiten in Florenz befinden sich im und rund um das historische Stadtzentrum. In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Orte einzeln vorgestellt, darunter Museen, Kirchen, Plätze und andere bekannte Sehenswürdigkeiten.
Pro Sehenswürdigkeit wird erklärt, was es dort zu sehen gibt, ob sich ein Besuch lohnt und worauf du während deiner Städtereise nach Florenz achten solltest.
Der Dom von Florenz
Die Kathedrale Santa Maria del Fiore, auch bekannt als der Dom von Florenz, wurde ab 1296 erbaut und ist die viertgrößte Kathedrale Europas. Sie liegt mitten im historischen Zentrum und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Bauwerk ist ein wichtiges Beispiel der italienischen Gotik und der frühen Renaissance und bildet das religiöse Herz von Florenz. In der Kathedrale sind unter anderem beeindruckende Fresken zu sehen, darunter das Jüngste Gericht an der Innenseite der Kuppel.
Der Dom besteht aus mehreren Teilen, die du einzeln oder kombiniert besichtigen kannst. Dazu gehören die Kathedrale selbst, die Kuppel von Brunelleschi, der Glockenturm von Giotto und das Baptisterium. Die Kuppel von Brunelleschi kann über eine Treppe mit 463 Stufen bestiegen werden. Oben angekommen, hast du einen Panoramablick über Florenz. Nicht alle Bereiche sind frei zugänglich, und für einige benötigst du ein Ticket.
Da der Dom eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Florenz ist, kann es hier sehr voll werden. Besonders rund um den Platz und an den Eingängen bilden sich regelmäßig Warteschlangen. Ein Besuch des Doms dauert – je nachdem, was du besichtigen möchtest – mindestens ein bis zwei Stunden, wenn du nur die Kathedrale oder die Kuppel besuchst. Wer alle Bereiche sehen möchte, sollte schnell einen Großteil des Tages einplanen. Für den Aufstieg zur Kuppel von Brunelleschi solltest du etwa 45 bis 60 Minuten einrechnen, Wartezeiten nicht mitgerechnet.
Uffizien-Museum
Die Uffizien sind eines der bekanntesten Museen Italiens und liegen direkt neben der Piazza della Signoria. Das Museum wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag der Familie De’ Medici erbaut und diente ursprünglich als Bürokomplex. Heute ist es ein Museum mit einer umfangreichen Kunstsammlung.
In den Uffizien sind vor allem Gemälde aus der italienischen Renaissance zu sehen. Zu den bekanntesten Werken zählen Die Geburt der Venus und La Primavera von Botticelli sowie Gemälde von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael und Caravaggio. Die Sammlung ist auf mehrere Säle und Etagen verteilt.
Für einen Besuch der Uffizien ist ein Eintrittsticket erforderlich. Ohne vorab reserviertes Ticket können die Wartezeiten vor allem in der Hochsaison deutlich länger sein. Warteschlangen von einer Stunde oder mehr sind keine Seltenheit. Im Museum folgst du einer festen Route durch die verschiedenen Säle.
Ein Besuch der Uffizien dauert durchschnittlich zwei bis drei Stunden, abhängig davon, wie viele Säle du besichtigst und wie viel Zeit du dir pro Kunstwerk nimmst. Wer wenig Interesse an Malerei hat, benötigt weniger Zeit als Besucher, die sich die Sammlung ausführlich ansehen möchten.
Galleria dell’Accademia
Die Galleria dell’Accademia ist vor allem wegen der Statue David von Michelangelo bekannt. Das Museum liegt nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt und wird von vielen Besuchern mit anderen Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum kombiniert.
Neben dem David sind in der Galleria dell’Accademia auch weitere Skulpturen von Michelangelo zu sehen, darunter die unvollendeten Gefangenen. Darüber hinaus umfasst die Sammlung Gemälde und religiöse Kunst aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Das Museum ist kleiner als die Uffizien und konzentriert sich auf eine begrenztere Anzahl von Kunstwerken.
Für den Besuch der Galleria dell’Accademia ist ein Eintrittsticket erforderlich. Ohne Reservierung können die Wartezeiten vor allem in der Hochsaison und zur Mittagszeit deutlich ansteigen. Die Warteschlange am Eingang kann dann recht lang sein.
Ein Besuch der Galleria dell’Accademia dauert im Durchschnitt ein bis anderthalb Stunden. Für viele Besucher ist das Museum vor allem wegen der Statue des David interessant.
Palazzo Vecchio
Der Palazzo Vecchio liegt an der Piazza della Signoria und ist seit Jahrhunderten das politische Herz von Florenz. Das Gebäude wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut und dient bis heute als Rathaus der Stadt. Durch seine Lage und sein markantes Erscheinungsbild ist es eines der auffälligsten Gebäude im historischen Zentrum.
Im Inneren des Palazzo Vecchio befinden sich verschiedene Säle und Räume, die besichtigt werden können. Ein bekannter Bereich ist der Salone dei Cinquecento, ein großer Saal mit Fresken und Deckenmalereien. Darüber hinaus gibt es kleinere Zimmer und Gänge, die einen Einblick in Macht und Reichtum von Florenz zur Zeit der Familie De’ Medici geben.
Für den Besuch des Palazzo Vecchio ist ein Eintrittsticket erforderlich. Im Palast ist es in der Regel weniger voll als in Museen wie den Uffizien, doch in stark frequentierten Zeiten, etwa im Frühling und Sommer, kann es auch hier voller werden.
Ein Besuch des Palastes lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung kombinieren, wie zum Beispiel der Piazza della Signoria.
Ein durchschnittlicher Besuch des Palazzo Vecchio dauert etwa ein bis zwei Stunden, abhängig davon, welche Säle du besichtigst und ob du auch den Turm besteigst. Der Turm hat 418 Stufen und keinen Aufzug. Oben erwartet dich ein 360-Grad-Blick über die Stadt, unter anderem mit Blick auf den Dom und die Ponte Vecchio.
Ponte Vecchio
Die Ponte Vecchio ist die bekannteste Brücke von Florenz und überspannt den Fluss Arno. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist vor allem an den Geschäften zu erkennen, die auf beiden Seiten der Brücke gebaut sind. Ursprünglich befanden sich hier Metzger, heute sind es vor allem Juweliere und Goldschmiede.
Die Ponte Vecchio ist frei zugänglich und Teil einer wichtigen Fußgängerroute durch das historische Zentrum. Die Brücke verbindet den nördlichen und südlichen Teil der Altstadt miteinander. Aufgrund ihrer zentralen Lage ist es auf der Brücke fast immer belebt, besonders tagsüber und in der Hochsaison.
Von der Brücke aus hast du einen Blick auf den Arno und die Stadt, sowohl in östlicher als auch in westlicher Richtung. Am frühen Morgen und später am Tag ist es hier ruhiger als zur Mittagszeit. Tagsüber wird die Ponte Vecchio vor allem als Durchgang genutzt.
Ein Besuch der Ponte Vecchio nimmt wenig Zeit in Anspruch und lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung kombinieren, wie dem Palazzo Pitti und dem historischen Zentrum auf der Nordseite des Flusses.
Piazza della Signoria
Die Piazza della Signoria liegt im historischen Zentrum von Florenz und bildet seit Jahrhunderten das politische und gesellschaftliche Herz der Stadt. Der Platz befindet sich direkt neben dem Palazzo Vecchio und ist einer der bekanntesten und meistbesuchten Plätze von Florenz.
Auf und rund um den Platz stehen verschiedene Statuen und historische Gebäude. Vor dem Palazzo Vecchio befindet sich eine Replik der Statue David von Michelangelo. Darüber hinaus sind weitere Skulpturen zu sehen, wie der Neptunbrunnen und die Statuen in der offenen Loggia am Rand des Platzes. Diese Kunstwerke sind frei zugänglich und machen den Platz zu einem Freilichtmuseum.
Die Piazza della Signoria ist zu jeder Tageszeit zugänglich und bildet einen wichtigen Knotenpunkt im historischen Zentrum. Aufgrund der zentralen Lage ist es hier fast immer belebt, besonders tagsüber. In den Abendstunden ist es ruhiger, und durch die Beleuchtung der umliegenden Gebäude verändert sich die Atmosphäre.
Ein Besuch der Piazza della Signoria nimmt in der Regel nicht viel Zeit in Anspruch und lässt sich gut mit einem Besuch des Palazzo Vecchio, der Uffizien oder anderer Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung kombinieren.
Basilika Santa Croce
Die Basilika Santa Croce liegt im östlichen Teil des historischen Zentrums von Florenz und ist eine der größten Franziskanerkirchen der Welt. Sie wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut und ist bekannt für ihre schlichte Fassade und ihr großzügiges Inneres.
In der Basilika Santa Croce befinden sich die Gräber mehrerer bedeutender Italiener, darunter Michelangelo, Galileo Galilei und Machiavelli. Zudem sind Fresken und Kapellen zu sehen, die Einblicke in die religiöse und kulturelle Geschichte von Florenz geben. Das Innere unterscheidet sich deutlich von Kirchen wie dem Dom und zeigt eine andere Seite der Stadt.
Für den Besuch der Basilika ist ein Eintrittsticket erforderlich. In der Regel ist es hier weniger überlaufen als in den bekanntesten Museen von Florenz, doch zu beliebten Zeiten und während der Ferien kann die Besucherzahl steigen.
Ein Besuch der Basilika Santa Croce dauert im Durchschnitt etwa ein bis anderthalb Stunden, je nachdem, wie viel Zeit du für die Kapellen und den zum Komplex gehörenden Museumsbereich einplanst.
Palazzo Pitti & Boboli-Gärten
Der Palazzo Pitti liegt auf der Südseite des Flusses Arno und war lange Zeit die Residenz der Familie De’ Medici. Der Palast wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist eines der größten Paläste von Florenz. Heute sind in dem Gebäude mehrere Museen untergebracht.
Im Palazzo Pitti befinden sich verschiedene Sammlungen, darunter Gemälde, historische Objekte und königliche Gemächer. Nicht alle Bereiche des Palastes sind mit einem einzigen Ticket zugänglich; für einige Museen ist ein separates Eintrittsticket erforderlich. Ein Besuch des Palazzo Pitti dauert – je nachdem, welche Museen du besichtigst – ein bis mehrere Stunden.
Hinter dem Palast liegen die Boboli-Gärten. Diese Gärten wurden im 16. Jahrhundert angelegt und bestehen aus Terrassen, Brunnen, Skulpturen und Spazierwegen. Die Boboli-Gärten bilden eine grüne Oase mitten in der Stadt und werden häufig in Kombination mit dem Palast besucht.
Sowohl für den Palazzo Pitti als auch für die Boboli-Gärten ist ein Eintrittsticket erforderlich. Beide Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten von der Ponte Vecchio entfernt und lassen sich gut mit anderen Orten auf dieser Seite des Arno kombinieren.
Boboli-Gärten: Lohnt sich ein Besuch?
Praktische Tipps für eine Städtereise nach Florenz.
Beste Reisezeit für Florenz
Florenz wird das ganze Jahr über besucht, doch der Andrang unterscheidet sich stark je nach Saison. Im Frühling und Sommer ist die Besucherzahl am höchsten, insbesondere rund um beliebte Sehenswürdigkeiten und Museen. Im Herbst und Winter ist es in der Stadt ruhiger, mit Ausnahme von Feiertagen und Wochenenden.
Andrang und Wartezeiten
Bei bekannten Sehenswürdigkeiten wie den Uffizien, der Galleria dell’Accademia und dem Dom musst du mit Warteschlangen rechnen. Ohne vorab gekaufte Tickets können die Wartezeiten vor allem in der Hochsaison deutlich länger sein. Auch bei frei zugänglichen Orten wie Kirchen kann der Einlass aufgrund von Kontrollen länger dauern.
Tickets und Reservierungen
Für viele Museen und Teile von Sehenswürdigkeiten ist ein Eintrittsticket erforderlich. Beliebte Museen arbeiten mit Zeitfenstern. Das vorherige Reservieren von Tickets hilft, lange Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden. Nicht alle Sehenswürdigkeiten sind frei zugänglich.
Kleidervorschriften
Für Kirchen und religiöse Gebäude in Florenz gelten Kleidervorschriften. Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Besucher, die diese Vorgaben nicht erfüllen, können am Eingang abgewiesen werden.
Fortbewegung in der Stadt
Das historische Zentrum von Florenz ist kompakt, und die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Öffentliche Verkehrsmittel sind vor allem für Unterkünfte außerhalb des Zentrums praktisch. Im Zentrum selbst sind viele Straßen autofrei oder nur eingeschränkt zugänglich.
Auto mieten in Florenz: Wann sinnvoll und wann nicht?
Ein Auto in Florenz zu mieten ist nicht immer notwendig und in vielen Fällen sogar unpraktisch. Das historische Zentrum ist größtenteils autofrei und besteht aus sogenannten ZTL-Zonen (Zona a Traffico Limitato). Ohne Genehmigung darfst du diese Zonen nicht befahren. Tust du es dennoch, riskierst du ein Bußgeld, das oft erst Wochen oder Monate später zugestellt wird.
Für eine Städtereise, bei der du dich hauptsächlich im Zentrum von Florenz aufhältst, ist ein Auto daher meist keine praktische Wahl. Die Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und sind gut zu Fuß erreichbar. Auch das Parken im oder rund um das Zentrum ist begrenzt und häufig teuer.
Ein Mietwagen kann jedoch sinnvoll sein, wenn du Florenz als Ausgangspunkt für Ausflüge außerhalb der Stadt nutzt. Dazu zählen Besuche von toskanischen Dörfern, Weingütern oder Städten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlechter erreichbar sind. In diesem Fall ist es ratsam, das Auto erst an dem Tag abzuholen, an dem du die Stadt verlässt, oder eine Mietstation außerhalb des Stadtzentrums zu wählen.
Tagesausflüge von Florenz aus
Florenz liegt zentral in der Toskana und wird von vielen Besuchern als Ausgangspunkt für Tagesausflüge genutzt. Von der Stadt aus sind mehrere bekannte Orte innerhalb von ein bis zwei Stunden erreichbar, sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto. Dadurch kannst du während einer Städtereise nach Florenz relativ einfach einen Tag außerhalb der Stadt einplanen.
Ein beliebter Tagesausflug ist ein Besuch in Pisa, vor allem wegen des Schiefen Turms. Pisa ist etwa eine Stunde mit dem Zug entfernt und lässt sich daher gut mit Florenz kombinieren, ohne dass ein Auto nötig ist.
Weitere häufig besuchte Ziele sind Siena und San Gimignano. Siena ist bekannt für seine mittelalterliche Altstadt und die Piazza del Campo, während San Gimignano vor allem wegen seiner Türme und der Lage in der toskanischen Landschaft bekannt ist. Diese Orte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, werden jedoch oft mit einem Mietwagen oder im Rahmen einer organisierten Tagestour besucht.
Welche Tagestour am besten zu deiner Reise passt, hängt von der Dauer deiner Städtereise und deinen Interessen ab.
Häufig gestellte Fragen zu einer Städtereise nach Florenz
Wie viele Tage brauchst du für Florenz?
Für das historische Zentrum von Florenz reichen 2 bis 3 Tage aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Wer auch mehrere Museen besuchen oder einen Tagesausflug machen möchte, hat mit 4 Tagen mehr Spielraum.
Ist Florenz teuer?
Florenz ist teurer als viele andere italienische Städte, vor allem was Unterkünfte und Eintrittskarten für Museen betrifft. Essen und Trinken sind im Zentrum kostspielig, doch abseits der belebtesten Straßen gibt es noch bezahlbare Restaurants.
Wann ist es in Florenz am vollsten?
Die belebteste Zeit ist von April bis September, mit einem Höhepunkt im Juni, Juli und August. Auch rund um Ostern und andere Feiertage ist es sehr voll. Im Herbst und Winter ist die Besucherzahl geringer.
Solltest du Tickets in Florenz im Voraus reservieren?
Für beliebte Sehenswürdigkeiten wie die Uffizien, die Galleria dell’Accademia und Teile des Doms wird eine vorherige Reservierung dringend empfohlen. Ohne vorab gebuchte Tickets können die Wartezeiten eine Stunde oder länger betragen.
Kann man Florenz gut zu Fuß erkunden?
Ja. Das historische Zentrum von Florenz ist kompakt, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in fußläufiger Entfernung zueinander. Für eine Städtereise ist Gehen die gängigste Art, die Stadt zu erkunden.
Ist Florenz für eine Städtereise mit Kindern geeignet?
Das hängt vom Alter und den Interessen ab. Plätze, Brücken und kurze Spaziergänge sind gut mit Kindern machbar. Große Museen wie die Uffizien sind aufgrund ihrer Größe und des Andrangs weniger geeignet für jüngere Kinder.
Ist Florenz für einen kurzen Städtetrip geeignet?
Ja. Dank der kompakten Altstadt eignet sich Florenz gut für einen kurzen Städtetrip von wenigen Tagen. Bei wenig Zeit musst du jedoch Prioritäten setzen, da nicht alles spontan besucht werden kann.
Braucht man in Florenz ein Auto?
Nein. Für eine Städtereise nach Florenz ist ein Auto nicht notwendig und oft unpraktisch wegen der autofreien Zonen und der begrenzten Parkmöglichkeiten. Ein Auto ist vor allem für Tagesausflüge außerhalb der Stadt sinnvoll.
Lohnt sich ein Besuch in Florenz?
In den vergangenen zehn Jahren habe ich verschiedene Städte in Italien mehrfach besucht. Auch in Florenz war ich mehrere Male. Bei meinem ersten Besuch ging ich am Nachmittag zum Dom von Florenz. Ich dachte, ich könnte dort einfach ein Ticket kaufen, um den Turm zu besteigen, doch das war nicht möglich. Der Zugang zum Turm erfolgt über Zeitfenster, die im Voraus reserviert werden müssen, um den Andrang zu begrenzen.
In den Jahren danach bin ich mehrmals nach Florenz zurückgekehrt. Einmal habe ich ein Auto gemietet, um nach Pisa zu fahren, doch das war nicht wirklich praktisch. Sowohl in Florenz als auch in Pisa gibt es ZTL-Zonen (Zona a Traffico Limitato), in die Autos ohne Genehmigung nicht einfahren dürfen. Die Bußgelder sind hoch und werden einfach an die Wohnadresse geschickt. Bei den folgenden Besuchen bin ich mit dem Zug von Florenz nach Pisa gefahren, was deutlich einfacher und komfortabler ist.
Im April 2025 war ich zuletzt in Florenz. Die Stadt bleibt – nach Rom – eine meiner liebsten italienischen Städte. Vor allem deshalb, weil man von Florenz aus relativ unkompliziert Ausflüge zu Orten wie Siena, San Gimignano sowie in die Hügel und Dörfer der Toskana unternehmen kann. Für mich macht genau das Florenz immer einen Besuch wert und zu einem angenehmen Ausgangspunkt, um mehr von der Region zu entdecken.
Edward
Hallo, ich bin Edward, ein erfahrener Städtereise-Enthusiast. In den letzten Jahren habe ich Dutzende Städte in Europa und Amerika besucht. Auf Cities To Travel teile ich persönliche Erfahrungen und praktische Tipps, um dir bei der Planung deiner nächsten Städtereise zu helfen. Hast du Fragen? Dann schreib mir gerne eine E-Mail.
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Letztes Update: 3. Februar 2026
